Im Laufe des gestrigen Tages stiegen die Wasserstände wie hier am Rathaus an der Volme kontinuierlich. Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen

Hagen. „Das Hochwasser der vergangenen Nacht lässt sich rückblickend, wie vorab prognostiziert, als fünfjähriges Hochwasserereignis bezeichnen“, zieht die Untere Wasserbehörde im Umweltamt der Stadt Hagen nach der gestrigen Nacht Bilanz. Rund 120 Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr der Stadt Hagen waren im Dienst.

Die Einsätze fanden punktuell größtenteils an der Volme und am Nahmer Bach statt, eine flächendeckende Lage über das gesamte Stadtgebiet entwickelte sich nicht. In einzelnen Gewässern durch die Feuerwehr installierte Deichsperren bleiben für die nächsten Tagen vorsorglich stehen. Der höchste Wasserstand, der vorab für viele Hagener Gewässer gegen 0 Uhr in der Nacht erwartet wurde, verschob sich nach hinten auf 2 bis 3 Uhr. Die Feuerwehr und die Untere Wasserbehörde standen in einem ständigen Austausch.

Besorgte Bürgerinnen und Bürger konnten sich bis spät in die Nacht telefonisch an die Kolleginnen und Kollegen der Unteren Wasserbehörde wenden. Seit den frühen Morgenstunden hat sich die Lage beruhigt. Auch in den kommenden Tagen ist mit Regenfällen zu rechnen. Bürgerinnen und Bürger können weitere Vorhersagen über folgende Seiten verfolgen: https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hochwasserschutz/hochwasser-meldedienst-nrw, https://www.hochwasserzentralen.de und https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_gemeinden/warnkarten/warnWetter_nrw_node.html?bundesland=nrw.