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Nikita Miller, Sandra DaVina, Liza Kos, Jean-Philippe Kindler und Kolja Fach treten ab 20. Februar bei den Lüdenscheider Kleinkunsttagen auf. Fotos: Diana Bir/Marvin Rupper/Michel Kiting, Fabian Stuert/Kolja Fach

Lüdenscheid. Drei Männer, zwei Frauen – sie stammen aus der Poetry-Slam-Szene. Sie sind ihr aber mittlerweile entwachsen und präsentieren als Solo-Künstler ihr Kabarett- oder Comedy-Programm. „Die Poetry-Slam-Szene hat sich inzwischen zu einem Teilchenbeschleuniger für Talente entwickelt“, sagt Kulturhaus-Intendantin Rebecca Egeling. Was diese Talente drauf haben, werden sie bei den 41. Lüdenscheider Kleinkunsttagen vom 20. bis 28. Februar unter Beweis stellen.

Die Künstler/innen bewerben sich mit ihrem abendfüllenden Programm in der umgestalteten Garderobenhalle des Kulturhauses um die von der Sparkasse gestiftete „Lüdenscheider Lüsterklemme“. Die Trophäe ist mit einem Geldpreis von 1500 Euro verbunden.

Wer ist dabei?

Am 20. Februar präsentiert Kolja Fach sein Programm „Fachwörter“. Kolja Fach befindet sich in einem ständigen Wandel seit er als 13-Jähriger erstmals auf einer Poetryslam-Bühne stand. In diesem Jahr gewann er die NRW-Poetry-Slam-Meisterschaft.

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Am 21. Februar ist Nikita Miller zu Gast. Nikita Miller ist in Kasachstan geboren und in Stuttgart aufgewachsen. Er bezeichnet sich als „Storyteller“. „Seine Geschichten sind nah am Alltag“, sagt Rebecca Regeling, die den Zwei-Meter-Mann bei der Freiburger Kulturbörse erlebt und ihn gleich gebucht hat. Sein Programm heißt „Auf dem Weg ein Mann zu werden“.

Am 22. Februar kann sich das Lüdenscheider Kleinkunst-Publikum auf Jean-Philippe Kindler freuen. Kindler ist NRW-Landesmeister im Poetry-Slam, Finalist der deutschsprachigen Meisterschaften und für den Nachwuchsmoderator-Preis nominiert. Er zählt zu den wenigen Künstler*innen, die das Politische humorvoll, präzise und ungemein berührend darstellen können.

Sandra Da Vina hat alles: Humor, zwei, drei Probleme mit sich und der Welt und die richtigen Worte, um davon zu erzählen. Sie ist am 27. Februar im Kulturhaus zu Gast. In ihren Geschichten geht es ums Durchhalten in verwirrenden Zeiten, um bezahlbaren Wohnraum, Altersvorsorge und Alpakas. 2014 gewann sie als erste Frau die NRW-Meisterschaft im Poetry-Slam.

Liza Kos komplettiert am 28. Februar das Bewerber-Quintett. Ihr vielschichtiges Kabarett-Comedy-Programm heißt „Was glaub‘ ich, wer ich bin?!“ Es erzählt unter anderem über ihre eigene und eigentümliche Integration. Sei es über ihr Herkunftsland Russland, die Türkei oder ihr Wahlheimatland Deutschland.

Alle Vorstellungen beginn um 19.30 Uhr in der Garderobenhalle des Kulturhauses.

Für die Veranstaltung gibt es Karten zu Preise von 18,70 Euro (Bistrotisch) bis 16,50 Euro (Reihenbestuhlung), inklusive zehn Prozent Vorverkaufsgebühr an der Theaterkasse des Kulturhauses (Telefon 02351/171299) und – nach Vorrat – an der Abendkasse eine Stunde vor der Veranstaltung. An der Abendkasse gilt ein erhöhter Eintrittspreis. Das Kombiticket für den Besuch aller Veranstaltungen kostet 75 Euro (Bistrotisch) bzw. 66 Euro (Reihenbestuhlung) zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr.

 

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