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Bürgermeister Dieter Dzewas, sein Amtskollege Jörg Schönenberg aus Schalksmühle und Galerieleiterin Susanne Conzen bei einer Begehung der Ausstellung. Foto: Marit Schulte

Lüdenscheid. (PSL) Am Sonntag, 5. Juli, führt Dr. Carolin Krüger-Bahr ab 15 Uhr durch die Ausstellung „Guernica – Der Maler Reinhard Schmidhagen“. In dem begleiteten Rundgang stehen die achtteilige Holzschnittfolge „Guernica“ sowie weitere Grafiken und Gemälde Schmidhagens, Käthe Kollwitz‘ und Picassos im Mittelpunkt.

Das Museum bittet um telefonische Voranmeldung unter der Nummer 02351 / 17 14 96 und erhebt einen Kostenbeitrag von zwei Euro pro Person. Zu Beginn der Führungen werden die Kontaktdaten der Teilnehmer aufgenommen und temporär gespeichert, um die Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten zu gewährleisten. Die nächste Führung findet am 19. Juli statt.

Die eindrucksvollen Holzschnitte und Gemälde des 1914 in Schalksmühle geborenen Künstlers können in den Museen der Stadt Lüdenscheid seit dem 6. Mai und noch bis zum 31. Juli angeschaut werden. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer interkommunalen Zusammenarbeit der Gemeinde Schalksmühle und der Stadt Lüdenscheid.

Reinhard Schmidhagen: 1937 wurde der junge Künstler mit einem Ereignis konfrontiert, dass seine weitere künstlerische Arbeit immens beeinflussen sollte: die Bombardierung der baskischen Stadt Guernica durch die Kampfflugzeuge der nationalsozialistischen Legion Condor. Hunderte Menschen starben in den Trümmern. Guernica wurde zum Sinnbild der menschenverachtenden Kriegsführung. Im weltweiten Gedächtnis blieb Guernica durch ein Gemälde des Spaniers Pablo Picassos, das wenige Wochen nach dem Angriff in Paris auf der dortigen Weltausstellung im spanischen Pavillon gezeigt wurde. Und auch der zu diesem Zeitpunkt erst 23 Jahre alte Reinhard Schmidhagen gibt seiner künstlerischen Anklage auf dieses Ereignis den Titel Guernica.

 

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