Alle unter einem Dach - beim Freakstock-Festival in Kierspe treffen sich gerade 2000 Christen und Nicht-Christen zum feiern, chillen, reden und vielen kreativen Aktionen. Foto: Iris Kannenberg

Kierspe. Freak’n’Roll – was man sich genau darunter vorzustellen hat, konnte man sich vom 2. bis 5. August 2028 ganz persönlich auf Gut Haarbecke in Kierspe anschauen. Mit “Freakstock – das Jesusfestival” feierten mehr als 2000 Menschen ein kunterbuntes und sehr keatives Fest, das neben Musik, Lichtinstallationen und Kunst einen Skaterpark, Workshops, Foodtrucks, Chill-out-Area und DJ-Lounge anbot. Dazu einen Kidspark, wo Kinder ab 3 Jahren den ganzen Tag spielen, malen und Musik machen konnten.

Vielfältig und bunt

Vielfältig und sehr kreativ: Das Freakstock-Festival in Kierspe.

Musik spielte eine zentrale Rolle bei dem Festival, das das erste Mal auf Gut Haarbecke zu Gast war

„Wir legen darauf wert, dass die Musik auf dem Freakstock so vielfältig und bunt ist wie sein Publikum. So soll sich jeder willkommen fühlen. Deswegen wird es wieder eine facettenreiche Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern geben”, sagt Julia Kolbe, Pressesprecherin des Festivals.

So brachten z.B. IN GHOST COLOURS (Hardcore) und MAGMA WAVES (Post Rock) die Bühnen zum Beben. Wer eher die leiseren Töne bevorzugte, für den traten Singer-/Songwriter wie SARAH BRENDEL oder die Bremer Formation Bremscher parallel im sogenannten Q-Stall auf. Wer einfach nur tanzen und die Seele baumeln lassen wollte, für den gab es eine künstlerisch gestaltete Chill-out Area, in der ein DJ die ganze Nacht auflegte.

Auch international gesehen warteten die Künstler*innen darauf, die Bühnen des Freakstocks zum Leben zu erwecken. Die Zuschauer*innen konnten gespannt sein auf LISTENER (US, Spoken Words), RUE ROYALE (UK, Indie/Folk), ANTS JEFFARES (NZ, Folk/Americana), DESPICABLE HEROES (NL, Metal) und BONNE APARTE (NL, Indie-Rock).

Viele Familien

Familien ausdrücklich erwünscht!

Die geistlichen Impulse durften natürlich nicht fehlen. In den Workshops fand man gezielt Lebenshilfe durch erfahrene Dozenten und Lehrer aus verschiedenen Bereichen. Seelsorger kümmerten sich um diejenigen, die Trost brauchten, Probleme hatten oder einfach mal ein tiefes Gespräch führen wollten.

Auffällig: Es waren viele Familien vor Ort, was das ganze noch lebendiger und bunter machte. Kinder und Jugendliche jeden Alters bereicherten das Festival mit ihrer Kreativität. Und es störte wirklich niemanden, wenn die Kids sich aktiv einmischten und ihre Vorstellungen von einem “korrekten” Festival umsetzten.

Immer ein bisschen cooler als woanders

Der Freakstock: Abends einfach noch einmal ein bisschen cooler.

Die Freaks sind eben die Freaks. Da geht es immer ein bisschen cooler zu, als in anderen christlichen Gemeinschaften. Wer auf Dreadlocks, Tattoos, laute Musik und Campen steht, der war an diesem verlängerten Wochenende hier genau am richtigen Platz.

Denn natürlich hatten die meisten der vielen Besucher ihre Zelte mitgebracht und eine wahre Zeltstadt errichtet, in der es sich allem Anschein nach auch ganz gut leben ließ-

Gute Organisation

Das Festival ist gut organisiert und durchdacht. Hier die Begrüßig durch das “Dream-Team”, die offizielle Festival Leitung.

Überhaupt, war das Festival gut organisiert und nicht nur abwechslungsreich gestaltet, sondern auch absolut friedlich. Über dem Ganzen schien tatsächlich der Geist dessen zu schweben, der dem Festival seinen Namen gegeben hat. Jesus und seine Botschaft vom friedlichen Miteinanderleben war hier allgegenwärtig, trotzdem wurde man von dieser Botschaft nicht erschlagen.

Man erfuhr eher ganz so nebenbei, dass es sich hier um eine christliche Gemeinschaft handelt, die das ganze ausgerichtet hatte. Und sämtliche christlichen Denominationen einschließlich der Katholiken sich hier ein fröhliches Stelldichein gaben.

Alle waren willkommen

Jeder ist herzlich willkommen.

Das Freakstock-Team freute sich einfach, gemeinsam mit den vielen Gästen zu feiern und auch wer das Festival noch nicht kannte oder mit Jesus so gar nichts am Hut hat, war herzlich willkommen, mit den 2000 anderen Besuchern, Kunst zu machen, Musik zu  hören, einfach nur zu quatschen und neue Leute kennenzulernen.

Wer einen Eindruck vom Festival-Geschehen bekommen möchte, sollte dafür einfach einmal einen Blick in die nachfolgend Galerie werfen. Es lohnt sich.

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