Aktionsfoto mit „Onkel Willi“ auf dem Sternplatz Lüdenscheid: v.l. Rüdiger Drallmeyer, Bernd Benscheidt, Martin Sander, Matthias Wagner. Foto: Friedensgruppe

Lüdenscheid. Bundesweit haben die Friedensgruppen in Deutschland am 1. Oktober zu Friedenskundgebungen aufgerufen, weil in Europa wieder Krieg herrscht. Immer mehr West-Europäer werden durch den Angriffskrieg der Regierung Russlands unter Präsident Putin in den Konflikt hineingezogen. Aus dem Grund hat die Friedensgruppe Lüdenscheid mit einer kurzen Mahnwache auf die wichtigen politischen Aufgaben der Bundesrepublik Deutschland hingewiesen.  Mit der bundesweiten der Postkartenaktion rufen die Friedensfreunde unter anderem dazu auf: „Herr Präsident Putin, stoppen Sie diesen Krieg! Legen Sie die Waffen nieder! Kehren Sie zurück an den Verhandlungstisch!“

Mit den bundesweiten Friedensbündnissen fordern die Lüdenscheider:

 „Schluss mit dem Krieg!

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Sofortiger Waffenstillstand – Verhandeln statt Schießen!

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!“

 

Die Forderungen der Friedensgruppen in Deutschland sind im Einzelnen:

  • „Waffenstillstand und Verhandlungen – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg – nur Diplomatie, Dialog und Kooperation können den Krieg in der Ukraine und die Kriege überall auf der Welt beenden und weitere verhindern
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt sowie Umwidmung des 100 Milliarden Aufrüstungspakets in ein Investitionsprogramm für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung
  • Internationale Kooperation in Europa und weltweit als Grundlage für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit und zur notwendigen Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Armut
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden.“

Die Friedensgruppe Lüdenscheid wird im Oktober zu einem Treffen einladen, um über friedenspolitischen Korrekturen und Aktionen in Deutschland und Lüdenscheid zu beraten.

Wer schon jetzt aktiv sein möchte, kann sich mit der Postkartenaktion der bundesweiten Friedensbündnisse an die russische Botschaft wenden. Die Karten liegen im Weltladen Ecke Wilhelm- und Marienstr. (Altes Rathaus/VHS) aus.

Die Karten online siehe:

https://www.friedenskooperative.de/shop/aktionspostkarte-die-waffen-nieder

https://www.friedenskooperative.de/shop/aktionspostkarte-verhandeln-statt-schiessen