Rüdiger Drallmeyer wird am 4. September Lieder zur Gitarre spielen. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Friedensgruppe Lüdenscheid ruft auch in diesem Jahr zum Friedensappell an der Kriegsgedenkstätte Hühnersiepen und zu einer Mahnwache auf: Die Mahnwache „Städtepartnerschaft für Frieden“ findet am Donnerstag, 1.September, ab 12.00 Uhr auf dem Sternplatz statt.

Am 4. September folgt die Mahn- und Gedenkveranstaltung. Beginn ist um 11 Uhr an der Kriegsgedenkstätte Hühnersiepen statt. Treffpunkt ist wie gewohnt um 10:30 Uhr am Parkplatz hinter der Autobahnbrücke.

1957 – Der erste Antikriegstag – „Nie wieder Krieg!“ Seit dem 1. September 1957, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen von 1939 und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs, findet in Deutschland der Antikriegstag statt. Auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren von Anfang an dabei. Auch im 77. Jahr nach der Befreiung Deutschlands und Europas von Krieg und Faschismus ist die Welt immer noch und zunehmend in Unfrieden, wie aktuell auch der völkerrechtswidrige Krieg Russlands zeigt. Profit- und geostrategische Interessen bestimmen die Politik und hindern die Völkerverständigung. Rüstung ist eine der lukrativsten Industrien. Umso mehr ist es von großer Bedeutung, den Antikriegstag am 1. September als deutliches Signal gegen Krieg, Rüstung und Rechtsverschiebung in der Gesellschaft zu nutzen, heißt es in der Ankündigung der Friedensgruppe.

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Bei der Mahn- und Gedenkveranstaltung am Ehrenmal Hühnersiepen wird Dr. Christian Kingreen, Hagener Friedenszeichen, über die aktuelle Kriegssituation und Friedenschancen referieren. Begleitet wird die Veranstaltung vom Musiker und Songwriter Rüdiger Drallmeyer.

 

 

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