1979 zierte dieses Foto von Onkel Willi das Titelblatt der Zeitschrift "Wissenschaft & Frieden".

Lüdenscheid. Sind wir im Krieg? Das fragen sich die Mitglieder der Friedensgruppe Lüdenscheid. Seit dem 2. Weltkrieg war Deutschland nicht so stark an Kriegsgeschehen beteiligt wie heute. Bisher hat Deutschland für cirka eine Milliarde Euro Waffen und Unterstützung an die Ukraine gegeben, die von Putins Regierungstruppen angegriffen und im Ostteil besetzt wurde. Und nun beteiligt sich Deutschland an der Ausbildung von 18.000 ukrainischen Soldaten (FAZ 13.10.2022) . Die Friedensgruppe fragt sich, wie sich die Kriegsbeiträge mit dem ersten Satz des Grundgesetzes vereinbaren lassen: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen […] als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk […] dieses Grundgesetz gegeben“, heißt es da.

Mit vielen Mitbürger:innen möchte die Friedensgruppe über die Fragen sprechen und überlegen, was Menschen in und aus der Region zur besseren Verständigung und zum Frieden beitragen können.

Dazu ist jeder am Donnerstag, 3. November, um 18 Uhr in die Gast- und Begegnungsstätte „Der Kleine Prinz“ eingeladen.

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