Aktivisten der Lüdenscheider Friedensgruppe bei ihrer Aktion auf dem Sternplatz. Foto: privat

Lüdenscheid. Am vergangenen Samstag – zum 100. Jahrestag des Endes des 1. Weltkrieges – sammelten Lüdenscheider Friedensaktivisten auf dem Sternplatz weitere Unterschriften.

Außerdem wurde eine aktuelle von den regionalen Friedensgruppen gemeinsam erarbeitete Dokumentation der Verluste in den beiden Weltkriegen verteilt.

Dem herbstlichen Wetter zum Trotz wurden einige Unterschriften gesammelt. Dazu kamen viele interessante Gesprächen mit Lüdenscheider Bürgerinnen und Bürgern.

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100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges, der fast 20 Millionen Opfer forderte, dem ein weiterer noch grausamerer Weltkrieg folgte, würden Macht und Profit immer noch über Menschlichkeit gestellt, heißt es in einer Mitteilung der Heimischen Friedensgruppe.

Die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten!“ stelle sich gegen den Rüstungswahn, gegen die Forderung nach zwei Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung der NATO-Mitgliedsstaaten für Rüstungsausgaben – für Deutschland bedeute dies ein Mehr von 30 MilliardenEuro, die im zivilen Bereich fehlen würden. 

Aktuell habe US-Präsident Donald Trump bei seinem Besuch in Paris den französischen Präsidenten und die EU massiv angegriffen wegen der Planung einer europäischen Armee und forderte erneut die Erfüllung der Zwei-Prozent-Marke.

Zwischenzeitlich wurden bundesweit mehr als 120.000 Unterschriften gegen diese Mittelverschwendung gesammelt. Auch die Friedensgruppe Lüdenscheid unterstützt von Beginn an die Kampagne. Selbstverständliche lehne man auch den Einsatz finanzieller Mittel für eine europäische Armee ab. Diese seien vielmehr notwendig für ein soziales und friedliches Europa.

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