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Ein symbolträchtiges Bild: Schülerinnen tragen die Erde vorsichtig durch die Innenstadt. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Erdkugel auf einer Trage. Vorsichtig wird sie von mehreren Schülerinnen getragen. Ein symbolträchtiges Bild bei der „Fridays for Future“-Kundgebung am Freitag. Sorgsam mit der Erde und ihren Schätzen umgehen – so sollte es sein.

Klaus Brunsmeier vom Bundesvorstand des BUND wiederholte bei der Kundgebung die sechs zentralen Forderungen der “Fridays for Future”-Bewegung. Foto: Wolfgang Teipel

Was gerade passiert ist das Gegenteil, sagt Klaus Brunsmeier vom Landes- und Bundesvorstand des BUND. Die Regierung unternehme zu wenig, um den von Menschen gemachten Klimawandel zu stoppen.

„Das Klimapaket ist allenfalls ein Päckchen und reicht bei weitem nicht aus“, sagte er als Redner der Kundgebung auf dem Rathausplatz. „Ihr habt eure Forderungen. Vertretet sie mutig. Geht in die Parteien und sorgt weiter für Aufmerksamkeit“, rief Brunsmeier er den Teilnehmern zu.



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Er erinnerte an die sechs zentralen Forderungen der „Fridays for Future“-Bewegung. Dazu zählen:

  • Nettonull CO2-Ausstoß bis 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035
  • das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch heute und zukünftigen Generationen entstehen. Laut Umweltbundesamt sind das 180€ pro Tonne CO2.

    Die Grenzen des Wachstums wurden schon 1972 deutlich aufgezeigt. Das Buch zur Studie wurde rund 30 Millionen Mal verkauft. Foto: Wolfgang Teipel

Die Teilnehmerzahlen an der Kundgebung und am anschließenden Protestmarsch fielen am Freitag deutlich geringer aus als bei den Veranstaltungen im Juli und September. Damals waren rund 1000 Menschen aus Lüdenscheid und Umgebung zu den Kundgebungen auf dem Rathausplatz beziehungsweise dem Sternplatz gekommen.

Die Teilnehmerzahl fiel am Freitag deutlich geringer aus als bei den Kundgebungen im Juli und September. Foto: Wolfgang Teipel

 

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