Die Paten des Projekts „Generationen miteinander“ helfen mit, die Zukunftsaussichten ihrer Schützlinge zu verbessern. Foto: Matthias Kolta

Plettenberg. Ein Bund fürs Leben – der kann durchaus entstehen, wenn eine Wunsch-Oma oder ein Wunsch-Opa die Patenschaft über ein Kind übernehmen. Immer wieder lassen sich Menschen  von der Lebensfreude und Neugier eines Kindes anstecken. Dabei sammeln sie selbst frische Erfahrungen und geben ihrem Leben neue Inhalte. Das weiß Heike Schaefer, Leiterin der Freiwilligenzentrale in Plettenberg nur zu gut. Beim Projekt „Generationen miteinander“ hat sie es schon oft erlebt.

Da war zum Beispiel die Familie R. Für sie war das Projekt ein Segen. Frau R. hatte hat zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren. Sie konnte nicht auf Unterstützung durch Großeltern oder andere Angehörige bauen. Über „Generationen miteinander“ fand sie Frau P. , damals 70 Jahre alt. Sie hat keine Kinder und Enkel und wurde zur Patin für die Familie R. Durch den guten Kontakt hatte Frau P. plötzlich Enkel.

Eine Wunsch-Oma für Marie

Jetzt sucht „Generationen miteinander“ kurzfristig eine Wunsch-Oma, einen Wunsch-Opa oder ein älteres Paar als Paten für die siebenjährige Marie aus Plettenberg.

Marie ist ein aufgewecktes, vielseitig interessiertes Mädchen. Und sie ist unternehmungslustig. Die Wunschoma kann mit ihr kleinere Ausflüge machen, zum Spielplatz gehen, gemeinsam backen oder kochen. Außerdem bastelt Marie gerne.

Ihre Mutter wünscht sich für Marie eine liebevolle Oma oder ein Großelternpaar, die ihr etwas Zeit schenken können und ein offenes Ohr für die kleinen und großen Sorgen oder Freuden eines Kindes haben.

Starker Bund fürs Leben

„Generationen miteinander“ wird von Ehrenamtlichen getragen, die als Paten Familien, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensverhältnissen über längere Zeit unterstützen und begleiten. Sie tragen dazu bei, dass sich die Zukunftsaussichten ihrer Schützlinge spürbar verbessern. Oftmals schließen Paten und Kinder dabei sogar einen starken Bund fürs Leben.

„Manche Kinder erfahren erst beim Zusammensein mit den Patinnen und Paten, was ein geregeltes Leben und Beständigkeit bedeuten“, sagt Heike Schaefer. Sie verspricht allen, die sich für eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes interessieren und gerne Zeit mit Kindern verbringen möchten: „Wir finden für jeden etwas Passendes. Wunsch-Oma oder Wunsch-Opa, Begleiterin oder Begleiter für ein Kind oder einen Jugendlichen für einen bestimmten Zeitraum, Unterstützung bei schulischen Herausforderungen, Hilfe beim Erwerb der deutschen Sprache oder Unterstützung bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund – vieles ist möglich.“

Sorgfältige Vorbereitung

Interessenten werden sorgfältig auf die Mitarbeit vorbereitet. Dazu trägt auch der Austausch mit bereits aktiven Ehrenamtlichen bei. Selbstverständlich sind die Freiwilligen während ihrer Tätigkeit gut versichert. Zeit und Umfang des Einsatzes bestimmen die Ehrenamtlichen selbst. Im Projekt sind Menschen jeden Alters willkommen.

Für Marie sollte schon jemand sein, der seine Erfahrung an ein siebenjähriges Mädchen weitergeben möchte und sich liebevoll um Marie kümmert. Ratgeber, Begleiter, Ansprechpartner, Vorbild – das alles könnte die Wunsch-Oma oder der Wunsch-Opa in einer Person sein, die mit Marie durch dick und dünn geht.

Sie sind neugierig geworden? Melden Sie sich doch ganz unverbindlich bei :

Heike Schaefer

Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes

Telefon : 02391/ 954029

E-Mail : h.schaefer@diakonie-luedenscheid-plettenberg.de

Oder besuchen Sie die Homepage www.diakonie-luedenscheid-plettenberg.de Dort finden Sie eine Vielzahl attraktiver Angebote für eine ehrenamtliche Tätigkeit.

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