Ein Blick auf den Bildschirm genügt, um bestimmte freie Krankenhausbetten im Märkischen Kreis zu finden. Foto: Mathis Schneider/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Die 35 Mitarbeiter der Kreisleitstelle der Feuerwehr haben einen ständig aktualisierten Überblick über bestimmte freie Krankenhausbetten in der Region. Das ist aufgrund eines neuen elektronischen Informationssystems möglich. Es löste die bisherigen Faxmeldungen ab.

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Die Kreisleitstelle der Feuerwehr am Dukatenweg in Lüdenscheid sieht jetzt genau, in welchem Krankenhaus im Märkischen Kreis bestimmte Betten frei sind. Möglich macht das ein neues, landesweit eingeführtes elektronisches Informationssystem. “Es hat einiges vereinfacht. Vorher war es so, dass wir dreimal pro Tag die freien Bettenkapazitäten von den Krankenhäusern gefaxt bekommen haben”, erklärt Stephan Volkmann, Chef der Kreisleitstelle. “Die Krankenhäuser haben nun die Möglichkeit direkt bei An- oder Abmeldung das System selbst zu aktualisieren.”

Aufgrund der landesweiten Vernetzung können auch Krankenhausbetten für Sonderfälle über Kreisgrenzen hinweg organisiert werden. Volkmann: “So wird die beste Versorgung gewährleistet.” Im Rettungsdienst können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Je schneller die Einsatzkräfte die freien Krankenhausbetten in den Rettungswagen gemeldet bekommen, desto besser für die Patienten.

So ungewöhnlich der offizielle Name “Informationssystem für Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen” auch ist, so vorteilhaft ist es für alle Mitarbeiter der Kreisleitstelle. Das System wird in voraussichtlich drei Jahren mit in die neuen Räume der Kreisleitstelle nach Altena-Rosmart ziehen, wo das neue Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum entsteht.

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