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Vier Tage Festival in Kierspe. Rund 2000 Besucher erlebten auf Gut Haarbecke ein friedvolles und sehr musikalisches Wochenende. Fotos: Iris Kannenberg

Kierspe. Freak’n’Roll – was man sich genau darunter vorzustellen hat, konnte man sich vom 1. bis 4. August 2019 bereits das zweite Mal in Folge ganz persönlich auf Gut Haarbecke in Kierspe anschauen.

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Kreatives Fest

Im “Secred Garden legten rund um die Uhr DJ´s auf. Ein Platz zum tanzen, chillen und feiern, der besonders Jugendliche sehr ansprach.

Mit “Freakstock – das Jesus-Festival” feierten mehr als 2000 Menschen ein kunterbuntes und sehr kreatives Fest, das neben Musik, Lichtinstallationen und Kunst auch einen Skaterpark, Workshops, Foodtrucks, Chill-out-Area und DJ-Lounge anbot.

Dazu einen Kids-Park, in dem Kinder ab drei Jahren den ganzen Tag spielen, malen und Musik machen konnten.



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Musik spielte die zentrale Rolle

Die Band LionLion. Tolle Musik, coole Light-Show. Die Jungs hatten es einfach drauf!

Musik spielte auch diesmal wieder eine zentrale Rolle bei dem Festival.

„Wir legen darauf wert, dass die Musik auf dem „Freakstock“ so vielfältig und bunt ist wie sein Publikum. So soll sich jeder willkommen fühlen. Deswegen gibt es wieder eine facettenreiche Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern”, erklärte dazu Julia Kolbe, Pressesprecherin des Festivals.

Ein bunter Mix

Das markante Signet des Festivals.

Ein bunter Mix aus Hardcore, Post Rock, Indie, Rock und Pop brachte die große zentrale Bühne dann auch vier Tage lang buchstäblich zum Beben. Wer eher die leiseren Töne bevorzugte, für den traten Singer-/Songwriter und Unplugged-Bands parallel dazu im sogenannten Q-Stall auf. Wer einfach nur tanzen und die Seele baumeln lassen wollte, für den gab es eine künstlerisch gestaltete Chill-out Area, den Secret Garden, in dem DJ´s rund um die Uhr auflegten.

Gezielte Lebenshilfe

Trotz zeitweisem Regen war mächtig was los vor der Bühne.

Die geistlichen Impulse durften natürlich nicht fehlen. Täglich fanden Gottesdienste auf der zentralen Bühne statt, ebenso in den extra dafür aufgebauten Zelten. In den vielfältigen Workshops fand man gezielt Lebenshilfe durch erfahrene Dozenten und Lehrer. Seelsorger kümmerten sich um diejenigen, die Trost und Gebet brauchten, Probleme hatten oder einfach mal ein tiefes Gespräch führen wollten.

Viele Familien und Kinder

Familien mit Kindern welcome. Gerade für die Kids gab es viele schöne Mitmachaktionen.

Auffällig: Es waren viele komplette Familien vor Ort, was das Ganze noch lebendiger und bunter machte. Kinder und Jugendliche jeden Alters bereicherten das Festival mit ihrer Kreativität.

Und es störte wirklich niemanden, wenn die Kids sich aktiv einmischten und ihre Vorstellungen von einem “korrekten” Festival umsetzten.

Dreadlocks und Tattous

Bei Sterni gab es etwas zu trinken. Und immer einen guten Spruch obendrauf.

Die Freaks sind eben die Freaks. Da geht es immer ein bisschen cooler und lauter zu, als in anderen christlichen Gemeinschaften.

Wer auf Dreadlocks, Tattoos, laute Musik und Campen steht, der war an diesem verlängerten Wochenende jedenfalls hier genau am richtigen Platz.

Eine ganze Zeltstadt

Der Weg zu den Zelten führte diesmal durch eine “Straße des Lichts”.

Denn natürlich hatten die meisten der vielen Besucher, die aus allen vier Himmelrichtungen nach Kierspe gereist waren, ihre Zelte mitgebracht und eine wahre Zeltstadt errichtet.

In der es sich allem Anschein nach auch ganz gut leben ließ, trotz der sintflutartigen Regenfälle, die gelegentlich das Festival aufmischten.

Friedliches Miteinander

Abendliche Stimmung auf Gut Haarbecke in Kierspe.

Das Festival war gut organisiert und nicht nur abwechslungsreich gestaltet, sondern auch absolut friedlich.

Über dem Ganzen schien tatsächlich der Geist dessen zu schweben, der dem Festival seinen Namen gegeben hat. Jesus und seine Botschaft vom friedlichen Miteinander war hier allgegenwärtig.

Jeder war willkommen

Jeder war willkommen und feierte einfach mit.

Ohne dabei die Besucher „zu erschlagen“. Wer das Festival noch nicht kannte und mit Jesus so gar nichts am Hut hatte, war natürlich ebenso herzlich willkommen, mit den 2000 anderen Besuchern, Kunst zu machen, Musik zu  hören, einfach nur zu quatschen, neue Leute und vielleicht auch den Schöpfer selbst kennenzulernen. Man erfuhr eher nebenbei, dass es sich hier um eine christliche Gemeinschaft handelt, die das Ganze ausgerichtet hatte. Und sämtliche christliche Denominationen hier eine echte Family-Party feierten.

Vier Tage Auszeit

Unter dem Zelt des Höchsten. Was kann da schon passieren …

Eine gute Gelegenheit gerade für Jugendliche und junge Familien, sich vier Tage Auszeit zu nehmen, zu campen, die Gemeinschaft mit anderen Christen zu genießen und sich einfach an Gott und seinen guten Gaben zu erfreuen.

Hilfe bekamen die „Freaks“ genau wie im letzten Jahr von vielen Christen aus den umliegend Ortsgemeinden des Kirchenkreises, die als Helfer, Seelsorger, als Kindermitarbeiter oder im Gebetsteam gute Arbeit leisteten. Man darf sich daher auch nach diesem rundherum gelungenen zweiten Jesus-Festival schon auf das nächste Jahr freuen, wenn es hoffentlich ein drittes Mal heißt: Die Jesus-Freaks erobern das Sauerland. In Gottes Namen;)

 

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