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Der Taj Mahal, ein Grabmal mit Minaretten, stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist das berühmteste Baudenkmal Indiens. Foto: Frank Droste

Lüdenscheid. Am Donnerstag, 19. März, um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) wird im Studio der Stadtbücherei der Film “Indien” von Frank Droste gezeigt.

Vielversprechend begann die Entwicklung Indiens nach der Loslösung von der britischen Krone 1947. Der Umbruch zu einer parlamentarischen Republik entfesselte Visionen und Kräfte, die die Gesellschaft mit Hoffnung erfüllte und ein besseres Leben für Alle versprach.

Der Aufbruch in die Moderne ist vor allem in Architektur und Städtebau heute noch sichtbar. Der europäische Architekt Le Corbusier setzte maßgebliche Impulse und beeinflusste die Kreativität indischer Architekten, die die Architekturmoderne mit der Kultur Indiens verbanden.

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Die gebaute Umwelt und das Leben in den Städten des Subkontinents erzählen auch von der bewegten Geschichte, die von verschiedenen Kulturen und Religionen geprägt ist. Die größte Demokratie der Welt ist voller Gegensätze und Widersprüche. Schon in den Straßen fällt die bizarre Kluft zwischen Arm und Reich auf.

Der Filmemacher, Architekt und Stadtplaner Frank Droste hat die Fachexkursion der Architektenkammer NW im Jahr 2018 dokumentiert. Die Reise führt in sechs Städte zu einer Fülle von Eindrücken, Erlebnissen, Erkenntnissen und Gefühlen, wie sie nur eine fünftausend Jahre alte Kultur für den Reisenden bereithält.

Bereits nach der ersten Vorführung im letzten Jahr waren die Zuschauer begeistert wegen der filmischen Qualität und der Intensität der Eindrücke, weshalb der Film jetzt erneut gezeigt wird.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und dem Verein der Freunde der Stadtbücherei statt. Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl werden Eintrittskarten ausgegeben.

Im Anschluss lädt der BDA zu einem kleinen Imbiss ein.

 

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