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Lüdenscheid. Die Fraktion DIE LINKE  Lüdenscheider Rat lehnt die von der Kreisverwaltung angeordnete Ausgangssperre entschieden ab. Sie sei ein Ausdruck von Hilfs- und Konzeptionslosigkeit. Sie werde nicht dazu beitragen, die infektionszahlen zu senken.

In einer Pressemitteilung der Fraktion heißt es weiter: “Wir brauchen einen solidarischen Lockdown, um das exponentielle Wachstum zu brechen und die Infektionszahlen zu senken, eine flächendeckende Teststrategie, die Beschleunigung der Impfungen, Kontaktnachverfolgung und kostenfreie Schutzausrüstung.



Die einseitige Eingriffe ins Privatleben reichen nicht. Wir brauchen Verbindlichkeit in der Arbeitswelt und der Wirtschaft. Bisher werden Unternehmen um “Selbstverpflichtung” gebeten, wenn es um Testangebote und einen wirksamen Infektionsschutz am Arbeitsplatz geht. Trotz Masseninfektionen in verschiedenen Firmen werden Unternehmen kaum kontrolliert Es fehlt bis heute eine verbindliche Regelung zum Homeoffice für Beschäftigte. Die Folge: Infektionsketten im Arbeitsleben werden nicht unterbrochen – das gefährdet die Gesundheit und das Leben vieler Menschen.

Die quälenden Einschränkungen im Privatleben, das Hin und Her von Schulöffnungen und -schließungen, die Folgen des Lock-down für kleine Betriebe und den Kulturbereich werden über Gebühr verlängert. Jetzt kommt es auch noch zur Ausgangssperre. DIE LINKE lehnt flächendeckende Ausgangssperren ab.

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