Der Männerchor Four Valleys gab ein Konzert in der Johanniskirche. Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Plettenberg. Nach zwei langen konzertlosen Jahren, geschuldet der Corona-Pandemie, standen die Sänger der Four Valleys endlich wieder auf der Bühne. In der Johanniskirche in Eiringhausen gaben sie am Sonntag (19. Dezember) unter der Leitung von Thomas Weidebach ein weihnachtliches Konzert unter dem Titel „Oh du stille Zeit“, der auch den Auftakt in einen wunderbaren Liedernachmittag gab.

Hausherr Pfarrer Uwe Brühl drückte seine Freude aus, dass die Four Valleys gleich zwei Konzerte zugesagt hatten: „Eine Freude, die es immer noch gibt, und ein wenig tragen die Herren hier dazu bei. Ich wünsche uns allen Freude, ein tolles Konzert und schön, dass Sie da sind.“

Weiteres Konzert am 21. Dezember

Für das Konzert am Dienstagabend (21. Dezember, 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr) gibt es noch Karten an der Abendkasse. Eine Chance für diejenigen, die für Sonntag keine Karten mehr bekommen konnten. Es gelten erneut die 2G-Regelung und Maskentragepflicht (FFP2).

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Sänger Bernhard Schlütter begrüßte das Publikum im Namen der Four Valleys und drückte dabei ebenfalls die große Vorfreude der Sänger aus: „Endlich! Im November 2019 standen wir zuletzt auf einer Bühne. Nachdem wir im August dieses Jahres wieder die Probenarbeit aufgenommen haben, konnten wir zudem vier neue Sänger in unseren Reihen aufnehmen. Mit diesen Liedern möchten wir Sie auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen.“

Das Repertoire umfasste von besinnlichem bis leicht beschwingtem, von deutschem über englischem bis hin zu schwedischem Liedgut eine große Bandbreite von weihnachtlichen Liedern. Solist Henning Schewe begleitete sich selbst auf der Gitarre bei „Oh Holy Night“, das Solisten-Quartett Henning Schewe, Frank Schmidt, Burkhard Schlotmann und Thomas Weidebach intonierte die altbekannte Weise „Oh Tannenbaum“ in einer neu arrangierten Fassung.

Das Solisten-Quartett Henning Schewe, Frank Schmidt, Burkhard Schlotmann und Thomas Weidebach (vorne von links) sang „O Tannenbaum“. Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Lieder aus vielen Ländern

Sozusagen eine Uraufführung hörten die Besucher mit dem von Weidebach arrangierten Christmas Carol „It came upon“. Für den „Abendsegen“ aus der Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck steuerte Weidebach die zweite Strophe dazu, um der A-Cappella-Fassung des Stückes die nötige Länge zu geben. Dass die Sänger auch vor für sie ungewohnten Sprachen nicht zurückschrecken, zeigten sie mit dem Lied „Luleise Gottessohn“, das zum Teil auf polnisch gesungen wurde, und dem schwedischen „Jul“.

Zwischen den Gesangsblöcken unterhielt Sänger und „choreigener Poet“ Volker Jordan mit seinen selbst geschriebenen Gedichten. So stellte er „Fragen an den Winter“, gab einen Überblick über die „Wintergäste“. Die „bleibenden Eindrücke“, die Chorleiter Weidebach dem Publikum im Vorfeld gewünscht hatte, wurden gewiss an diesem frühen Abend mit nach Hause genommen. Ein wunderbares Konzert der Four Valleys, das am Dienstagabend um 19.30 Uhr in der Johanniskirche eine Wiederholung erfährt.

Autorin: Ai-Lan Na-Schlütter

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