Einige Flüchtlingsfrauen gemeinsam mit Bufdi Christoph Schuller und Herrn Potschien (r.) am Bringhof Foto: Stadt Plettenberg

Plettenberg. Das Thema Müll am Beiese in Plettenberg tauchte in den vergangenen Wochen immer wieder in den Medien auf. Volle Mülltonnen und nicht vorhandene Mülltrennung prägen das Bild des Stadtteils.

Um solche Probleme von Anfang an bei den neuangekommen Flüchtlingen zu vermeiden und dem nachhaltig entgegenzuwirken, boten die Sozialarbeiterinnen Frederike Panknin und Vanessa Faber in Kooperation mit den Bringhof in Werdohl ein Projekt zur Mülltrennung für die Flüchtlingsfamilien am Beiese an.

Gemeinsam mit den Familien besuchten diese bei strahlendem Sonnenschein den Bringhof in Werdohl und lernten hier unter Erläuterungen von Herrn Potschien, der die Interessierten durch die Anlage führte, was Recycling bedeutet, welchen Nutzen es hier in Deutschland hat und wie Müll richtig getrennt wird.

Zudem bekamen die Familien Hilfestellungen, wie Müll, der nicht normaler Hausmüll ist wie z.B. Elektroschrott, zu entsorgen ist und dass dieser ebenfalls beim Bringhof abgegeben werden kann. In den jeweiligen Herkunftsländern existieren selten Prinzipien zur Mülltrennung oder Regeln zum Recyceln, sodass die Projektteilnehmer gespannt den Vorträgen von Herrn Potschien lauschten, interessiert Fragen stellten und noch Flyer zur Mülltrennung mit nach Hause nahmen.

Begleitet und unterstützt wurde das Projekt zusätzlich durch den Bufdi Christoph Schuller der Stadt Plettenberg, der derzeit die Arbeit der Sozialarbeiterinnen und Hausmeister der Ohler Straße tatkräftig unterstützt.

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