Plettenberg. (ots) Gleich drei Einsätze in Folge musste die Plettenberger Feuerwehr am heutigen Montagnachmittag (9. April) abarbeiten.

Um 15:20 Uhr wurde der Feuerwehr der Brand eines Böschungshanges am Fuß- und Radweg in der Papenkuhle in Nähe zum Lennegewässer gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Fläche von ca. 80 Quadratmetern an einem steilen Hang. Durch Vornahme von zwei Löschrohren konnten die alarmierten Einsatzkräfte der Einheiten von Feuerwache und Ohle den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Zur Brandursache und Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

Brandgefahr durch Espressokanne

Just als die Einsatzkräfte ihre Gerätschaften zurückgenommen hatten, folgten kurz vor 16 Uhr zwei weitere Paralleleinsätze. Während der Rüstzug aus Ohle zu einem Hilfeleistungseinsatz am Plettenberger Bahnhof abkommandiert wurde, mussten die Kräfte der Feuerwache inklusive Führungsdienst und der Einheit Stadtmitte zu einem ausgelösten Heimrauchmelder mit bestätigter Rauchentwicklung aus einem Wohnungsfenster in den Landemerter Weg ausrücken. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte am Landemerter Weg konnte durch rasches Eingreifen der Feuerwehr sicherlich größerer Schaden vermieden werden. Nachdem sich die Feuerwehr Zugang zur Wohnung verschafft hatte, konnte eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Espressokanne ins Freie verbracht werden. Die verrauchte Wohnung wurde von der Feuerwehr anschließend quergelüftet. Der Mieter war nicht zu Hause und wird im Nachgang durch die Polizei über den Feuerwehreinsatz informiert.

Hilfeleistung für Rollstuhlfahrerin am Bahnhof

Am Plettenberger Bahnhof stand eine 24-jährige auf dem Bahnsteig mit ihrem 125 kg schweren Rollstuhl hilflos vor einem defekten Aufzug und konnte somit nicht in die Bahnhofsunterführung gelangen. Die Mutter verständigte daraufhin die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte forderten zunächst einen Rettungswagen an, um die junge Frau per auf dem Fahrzeug mitgeführten Tragestuhl über den Treppenabgang in die Unterführung zu tragen. Für den schweren Rollstuhl wurde mit Hilfe von Unterbaumaterial aus dem Rüstwagen eine provisorische Rampe gebaut, um das Gefährt sicher in die Unterführung zu bringen. Hier wurde die Frau wieder in ihren Rollstuhl gesetzt und konnte den Bahnhof über den Zugang zur Breddestraße anschließend verlassen.

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