Waldbrand im Saley
Im Saley stand eine ausgedehnte Waldfläche in Flammen.

Plettenberg. (ots) Wegen eines Waldbrands am Saley wurde am Dienstag (11. September) Großalarm für die Feuerwehr ausgelöst. Etwa 3000 Quadratmeter Wald, so die vorsichtige Schätzung der Feuerwehr, standen in Flammen. Die Feuerwehr wird voraussichtlich die ganze Nacht über bis zum Mittwoch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Im Einsatz waren neben den Plettenberger Feuerwehreinheiten auch Löschzüge aus den Nachbarkommunen.

Seit 17.25 Uhr am Dienstag sind die gesamte Plettenberger Feuerwehr sowie überörtlich angeforderte Einsatzkräfte mit einem Waldbrand am Saley beschäftigt. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, breitete sich der Brand bereits in rasanter Geschwindigkeit im Waldgebiet Saley aus.

Eine große Rauchsäule wies den nachrückenden Einheiten den Weg. Große Tanklöschfahrzeuge aus Neuenrade-Affeln und Herscheid-Rärin wurden angefordert, wenig später auch ein Löschzug der Feuerwehr Werdohl und ein weiterer Löschzug der Feuerwehr Herscheid.

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Waldbrand im Saley
Foto: privat

Ein angeforderter Polizeihubschrauber, welcher eine Führungskraft der Plettenberger Feuerwehr sowie den Kreisbrandmeister Michael Kling aufnahm, sorgte dafür, dass die Einsatzleitung ein hilfreiches Bild von oben auf die betroffene Brandstelle bekam.

Ein lokaler Radiosender und die WarnApp „NINA“ warnten die Bewohner des Ortsteiles Eschen vorsorglich vor einer dort möglichen Rauchentwicklung und rieten dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Drei Feuerwehrleute verletzt

Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten mit leichten Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt werden.

Die Feuerwehr hatte gegen 22.15 Uhr die Lage insoweit unter Kontrolle, als dass die Ausbreitung der von der Feuerwehr vorsichtig geschätzten Brandfläche auf rund 3000 Quadratmeter eingedämmt werden konnte.

Aktuell ist die Feuerwehr mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt, welche sich vermutlich noch bis in die Morgenstunden hinziehen wird. Probleme bereiten die Dunkelheit, die zum Teil sehr steile Hanglage und ein immer wieder auffrischender Wind.

Weitere Löschzüge zur Ablösung der Einsatzkräfte wurden angefordert.

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