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Plettenberg. (ots) Ein Reh rettete die Feuerwehr am heutigen Montagmorgen (18. März) vor dem Ertrinken in der Lenne.

Die erste Meldung für die Feuerwehr klang zunächst unkritisch. Ein Reh sollte im Bereich des Lennewehrs in Plettenberg-Elhausen landseitig feststecken und könne sich nicht mehr selbst befreien. Kurz vor 8 Uhr trafen die Kräfte der Feuer- und Rettungswache, welche mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Gerätewagen ausgerückt waren, im gemeldeten Bereich ein.

Nach kurzer Suche der Einsatzkräfte im Bereich der Wehranlage, wurden die Retter der Feuerwehr schließlich fündig. Das Reh war wohl zwischenzeitlich ins Wasser des Obergrabens der Lenne gefallen und trieb panisch in Richtung Teindeln. Die starke Strömung aufgrund von Niederschlägen der letzten Tage machte es dem hilflosen Tier nicht leicht, entsprechenden Auftrieb zu behalten.

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Die Rettungskräfte rüsteten sich umgehend mit einem auf dem Hilfeleistungslöschfahrzeug mitgeführtem Kälte- und Überlebensanzug (dieser dient speziell zur Rettung aus Gewässern) sowie Schwimmwesten aus. Weiterhin wurde die Feuerwehreinheit aus Ohle, welche neben weiterer Schutzausrüstung für Einsätze in und auf Gewässern auch über ein Boot verfügt, nachalarmiert. Auch ein hinzugerufener Jäger, welcher ebenfalls vor Ort war, bot seine Hilfe zur Rettung an.

Durch Leinen gesichert, folgten die Retter schließlich dem abtreibenden Tier entlang der beiden Uferböschungen. Just in dem Moment, als sich das Reh in Nähe des Uferbereiches befand, gelang es einem Feuerwehrmann durch einen beherzten Griff, das ohnehin schon geschwächte Reh ans Ufer zu ziehen.

Nach einer kurzen Erholungsphase konnten die Retter das unverletzte Tier wieder in die freie Wildbahn laufen lassen.

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