Die Feuerwehr hatte die Gefahr schnell gebannt. Die verlegten Schläuche konnten kurze Zeit später wieder zurückgenommen werden.

Plettenberg (ots) Großes Glück im Unglück hatten Bewohner eines Einfamilienhauses in der Hölderlinstraße heute Mittag (29. März). Als plötzlich Rauch aus dem Keller aufstieg, informierten sie unverzüglich über den Feuerwehrnotruf die Leitstelle des Märkischen Kreises in Lüdenscheid.

Zu dieser Zeit befanden sich das Löschfahrzeug und ein Gerätewagen der Feuer- und Rettungswache zufällig direkt in der Einmündung zur Hölderlinstraße, da diese wenige Minuten vorher zu auslaufenden Betriebsstoffen nach einem Verkehrsunfall in den Brachtweg gerufen worden waren, aber bis dato noch keine Einsatzstelle ausfindig machen konnten.

Die Leitstelle alarmierte um 12:18 Uhr mit dem Einsatzstichwort “Kellerbrand” die Einheiten Feuerwache mit Führungsdienst, Stadtmitte und Landemert. Nach wenigen Metern erreichten die ersten Fahrzeuge die Einsatzstelle. Ein Atemschutztrupp ging mit einem Löschrohr in den verrauchten Keller vor.

Dort stellte man fest, dass abgestellte Gegenstände auf einem Saunaofen in Brand geraten waren. Diese wurden unverzüglich ins Freie gebracht und somit war die Gefahr auch schon gebannt. Mit einem Hochleistungslüfter wurden die Kellerräume entraucht.

Die Sauna wurde bereits seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt und diente als Abstellraum. Vermutlich wurde der Saunaofen aus Versehen eingeschaltet.

“Wäre die Feuerwehr nicht so schnell vor Ort gewesen, wäre ein durchaus größerer Schaden entstanden, denn in der Sauna befand sich reichlich brennbares Material”, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr.

Öl und Betriebsstoffe aufgenommen

Noch während die Schlauchleitung zurückgebaut wurde, fuhr der Gerätewagen zum vorher gemeldeten Verkehrsunfall. Dieser befand sich allerdings nicht wie zunächst gemeldet auf dem Brachtweg, sondern in der Brachtstraße in Höhe des im Bau befindlichen Parkhauses. Dort waren zwei PKW zusammengestoßen und wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn.

Bereits am frühen Morgen um 8:01 Uhr wurden die Kräfte der Feuerwache in den Ortsteil Eschen gerufen. Dort war auf dem Brockhauser Weg bei einem Müllentsorgungsfahrzeug ein Hydraulikschlauch geplatzt. Größere Mengen Hydrauliköl wurden mittels Bindemittel aufgenommen. Die Kehrmaschine des städtischen Bauhofes reinigte im Anschluss die Fahrbahn.

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