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Die Draisinen-Tour auf der Schleifkottenstrecke war ein Riesenspaß.

Kierspe. 13 Kinder nahmen an der Ferienspielaktion „Draisine“ der Jugendzentren der Stadt Kierspe teil.

Die muntere Gruppe traf sich am Kiersper Bahnhof, um mit der RB 25 nach Oberbrügge zu fahren. Dort angekommen warteten auch schon vier Draisinen auf die Kiersper. Die Draisinen bestehen aus einer Sitzbank hinten und zwei „Trampel-Plätzen“ vorne.

Nach einer kurzen Einweisung und anschließender Verteilung auf die Fahrzeuge ging es auch schon los. Zu Beginn verläuft die Strecke parallel zur Linie der Deutschen Bahn (RB 25). Vorbei am alten Stellwerk von Oberbrügge und über die Doppel–Brücke die über die B54 und die Volme führt. Hier trennen sich dann beide Gleise und die der Schleifkottenbahn schlängeln sich entlang grüner Wiesen und kleiner Bäche.



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Dann kommt der erste Anstieg, wo alle etwas fester in die Pedale treten mussten. Nach knapp einem Kilometer erreicht man den ehemaligen Bahnhof Ehringhausen. Hier erinnert nichts mehr an den alten Haltepunkt – aber für eine Pause ist der alte Bahnsteig sehr geeignet. Bei einem kühlen Getränk legte die Gruppe eine kurze Verschnaufspause ein. Dann ging es weiter.

Über die eine und andere Brücke, an der Ortschaft Wiebusch vorbei, kamen die Kinder zu einem Höhepunkt der Fahrt. Es ging durch den über 400 Meter langen Tunnel. Hier war es stockdunkel und unheimlich. Die Mutigen hielten an und erkundeten die Tunnelwänden mit ihren Aushöhlungen. Dann ging es weiter – immer bergauf – vorbei an der Herpine bis zum Bahnhof in Halver.

Hier wurde eine längere Pause eingelegt und die Kinder genossen Eis und nochmals kühle Getränke.

Anschließend ging es zurück. Und was hin aufgrund der Steigung ziemlich anstrengend war, verlief jetzt kinderleicht und spaßig. Mit viel Tempo flitzen die Draisinen zurück ins Volmetal. Wobei auch hier die Tunneldurchfahrt ein echtes Erlebnis war. Wie in einer Geisterbahn ging es schnell durch den Berg.

Gut gelaunt und mit einem breiten Grinsen kam die Gruppe wieder in Oberbrügge an. Unterstützt wurden die Mitarbeiter des Jugendzentrums von vier älteren Jugendlichen. Sie halfen beim Trampeln.

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