Sieht die Hütte nicht aus wie ein Smiley? Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. (PSL) Die Stadt Lüdenscheid und das Jugendkulturbüro versteigern am 30. Juli insgesamt sechs Holzhütten, die im Rahmen einer Sommerferien-Aktion entstanden sind. Der Erlös aus der Aktion soll Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe im Märkischen Kreis zugute kommen.

Sägen, bohren und hämmern: Das Lüdenscheider Integrations- und Begegnungszentrum (LIBZ) hat sich für die dritte und vierte Woche der Sommerferien teilweise in eine Werkstatt verwandelt. Dirk Rubin hat hier das Kommando: Der Mitarbeiter des städtischen Fachdienstes Jugendamt – Kinder und Jugendförderung ist gelernter Maurer und passionierter Heimwerker. Unter seiner Aufsicht bauen insgesamt 30 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren – verteilt auf jeweils eine Woche – insgesamt sechs Holzhütten. Zum Abschluss werden die Bauten dekoriert.



Drei Holzhütten stehen bereits, drei weitere werden bis zum Freitagnachmittag fertiggestellt sein. Bis dahin sollen alle Bauwerke nochmal unter den Hammer gekommen sein, allerdings rein metaphorisch: Der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung nimmt noch bis Freitagmittag, 14 Uhr, Gebote für die Holzhütten entgegen. Eine Untergrenze gibt es nicht. “Aber das Jugendkulturbüro und wir hoffen natürlich auf großzügige Spenden, weil wir das Geld spenden wollen, um die Opfer der Hochwasser-Katastrophe damit finanziell zu unterstützen”, sagt Janina Storch.

Die Mitarbeiterin des städtischen Fachdienstes nimmt Gebote telefonisch unter der Rufnummer 02351/6700791 sowie per E-Mail an janina.storch@luedenscheid.de entgegen. Sollten mehr als sechs Gebote eingehen, entscheidet das Los. Die Übergabe der Holzhütten findet am Freitag ab 15 Uhr im Außenbereich des LIBZ an der Parkstraße 158 statt.

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