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Hagen-Innenstadt. Falsche Polizisten am Hagener Bahnhof unterwegs! Angebliche Kriminalbeamte haben am Donnerstag (18. Februar) zwei Reisende um Parfüm, Handys und ein Portmonee „erleichtert“. Darüber berichtet die Hagener Polizeibehörde in ihrem Presseportal.

Angeblich geklaute Ware

Nach der Schilderung dort befanden sich zwei Männer im Alter von 22 Jahren gegen 15.45 Uhr in der Bahnhofshalle. Sie hatten unmittelbar zuvor jeweils ein Parfüm erworben und wollten mit dem Zug weiter in Richtung Soest fahren. Noch in der Bahnhofshalle wandten sich zwei angebliche Kriminalbeamte an die Reisenden: Sie behaupteten gegenüber den beiden jungen Männern, bei den Parfüms handele es sich um geklaute Ware. Die Reisenden wurden daher aufgefordert, sich umzudrehen. Dann durchsuchten die angeblichen Kriminalbeamten die beiden und nahmen ihnen zunächst die Parfüms ab.

Opfer schöpften Verdacht

Anschließend forderten die Täter beide Reisende auf, ihnen zur neuen Polizeiwache zu folgen. Gemeinsam ging es in Richtung Hugo-Preuß-Straße. Mittlerweile aber schöpften die beiden 22-Jährigen den Verdacht, dass sie es nicht mit echten Polizisten zu tun hätten. Sie forderten deshalb die angeblichen Kriminalbeamten auf, sich auszuweisen. Jetzt ergriffen die Täter erneut ihre Opfer, durchsuchten sie ein weiteres Mal. Hierbei raubten sie zwei Samsung-Smartphones und ein Portmonee.

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Bevölkerung um Hinweise gebeten

Dann flüchteten die angeblichen Kriminalbeamten in Richtung Innenstadt. Die Täter werden im Polizeibericht wie folgt beschrieben:

Der erste Täter ist ca. 30 Jahre alt, ca. 190 cm groß und hat eine schlanke Statur. Er hat kurzes, dunkelblondes Haar und spricht akzentfrei deutsch. Zur Tatzeit trug der Mann eine graue Jacke mit „Jack Wolfskin“-Aufdruck und eine blaue Jeans.

Der andere Täter ist ca. 27 Jahre alt und 170 cm groß. Auch er ist schlank und hat kurze, schwarze Haare sowie einen Drei-Tage-Bart. Zur Tatzeit trug dieser Täter eine rote Kappe, eine blaue Strickjacke, eine schwarz/graue Jogginghose und Sportschuhe.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

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