Die IG Metall fordert zukuntsträchtige Arbeitsplatz für die Region.. Foto: IG Metall

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Deutschland hat gewählt. Die Parteien verhandeln nun über eine neue Regierung und damit über die Politik der kommenden Jahre – mit Auswirkungen, die über dieses Jahrzehnt hinausgehen. Dies nimmt die IG Metall zum Anlass, bundesweit zu einem dezentralen Aktionstag aufzurufen.

Am Freitag, 29. Oktober, demonstrieren die Metallerinnen und Metaller in ganz Deutschland unter dem Motto „FAIRWANDEL“ dafür, dass Deutschland ein sozial-ökologisches Industrieland wird. In Nordrhein-Westfalen finden an diesem Tag vier Kundgebungen statt. Neben Köln, Duisburg und Bielefeld ist auch Lüdenscheid als Veranstaltungsort vorgesehen.

Die Demonstration wird um 11 Uhr auf dem Schützenplatz am Loh beginnen. Als Hauptrednerin wird Irene Schulz, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der IG Metall in Frankfurt, erwartet. Der Veranstaltungsort ist von historischer Bedeutung: In der Schützenhalle wurde auf dem Vereinigungsverbandstag 1948 die IG Metall gegründet.

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Brücke in die Zukunft schlagen

„Wir müssen nun von der Vergangenheit die Brücke in die Zukunft schlagen“, erklärt Torsten Kasubke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis. „Der ökologische Wandel kann nur gelingen, wenn er unter den Bedingungen stattfindet, die wir zum Teil mit Zukunftstarifverträgen in der Industrie organisieren – zum Beispiel mit guten Gehältern, angemessenen Arbeitszeiten und Arbeitsplatzsicherheit. Aber auch die Politik ist in die Pflicht zu nehmen! Ein Wandel kann nur mit den Arbeitnehmern und deren berechtigten Interessen gemeinsam gelingen. Deswegen wollen wir am 29. Oktober Druck auf die Ampel-Verhandlungen in Berlin machen.“

Weichen für zukunftsträchtige Arbeitsplätze stellen

Fabian Ferber, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis, ergänzt: „Wir leben in einer Industrieregion im Grünen. Wir müssen Industrieregion bleiben, damit auch künftige Generationen sich hier ein schönes Leben leisten können. Darum muss der Wandel von der ‚Industrieregion im Grünen‘ zur ‚grünen Industrieregion‘ mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen gelingen. Dafür müssen Politik und Wirtschaft die Weichen stellen, qualifizieren und in die Zukunft investieren. Wir wollen den sozial-ökologischen Wandel. Hierfür werden wir am 29. Oktober demonstrieren.“ Die IG Metall lädt Unterstützerinnen und Unterstützer herzlich zur Teilnahme an der Kundgebung ein.

 

 

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