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Barbro Balsjö-Sachse, Leitende Oberärztin der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid. Foto: Märkische Kliniken

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Eine gute Nachricht zur richtigen Zeit: Die Stroke Unit der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid hat die höchste Zertifizierungsstufe für die Behandlung von Schlaganfallpatienten auf europäischer Ebene erhalten und wurde mit dem entsprechenden Siegel der Europäischen Schlaganfallorganisation (ESO) ausgezeichnet. Damit wird der Klinik eine exzellente medizinische Versorgung von Schlaganfallpatienten attestiert. Seit 2019 sind die Schlaganfallexperten im Lüdenscheider Klinikum bereits überregional zertifiziert.

Auszeichnung und Ansporn zugleich

“Wir freuen uns, dass die Arbeit und das Engagement unserer Klinik jetzt auch auf europäischer Ebene gewürdigt wird”, so Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Ihm bedeutet die ESO-Zertifizierung, die länderübergreifende Behandlungsstandards setzt, Auszeichnung und Ansporn zugleich: “Wir wollen in Lüdenscheid eine optimale Versorgung bieten und uns immer noch weiter verbessern.”

Schnelle Hilfe rettet Hirnfunktionen

Nach einer Studie der europäischen Patientenvereinigung Stroke Alliance for Europe (SAFE) erlitten im Jahr 2017 in 32 untersuchten Ländern Europas fast 1,5 Millionen Menschen Schlaganfälle. “In den ersten vier Stunden nach einem Schlaganfall können noch viele Hirnfunktionen gerettet werden. Später sind diese unwiederbringlich verloren, weil die Zellen durch die Mangeldurchblutung absterben”, so Barbro Balsjö-Sachse, Leitende Oberärztin der Klinik für Neurologie, die in ihrer täglichen Arbeit für die Stroke Unit verantwortlich ist.



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Neben der schnellen ärztlichen Versorgung gehört auf der spezialisierten Behandlungseinheit, der Stroke Unit, auch die frühzeitige Rehabilitation dazu: Neuropsychologen, Physiotherapeuten, aber auch Logopäden und Ergotherapeuten, betreuen jeden Schlaganfallpatienten individuell. “Jede Zertifizierung, insbesondere natürlich die auf europäischer Ebene, ist das Ergebnis einer sehr guten Teamleistung”, freut sich die Leitende Oberärztin.

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