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Nach den Vorträgen nehmen sich die Referenten in kleinen Runden Zeit für Gespräche mit den Besuchern. Foto: Gerd Altmann/pixabay

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Die Welt der MS-Behandlung bleibt auch im Jahr 2020 in Bewegung. Um Patienten und Angehörige über neue Therapiemöglichkeiten zu informieren, veranstaltet das MS-Zentrum der Märkischen Kliniken in Kooperation mit der Sauerlandklinik Hachen zum 12. Mal am Samstag, 7. März, von 10 bis 14 Uhr, den Tag der Multiplen Sklerose im Märkischen Kreis. Im Kulturhaus Lüdenscheid werden gleich sieben Experten umfassend und praxisnah aus erster Hand über verschiedene Aspekte zum Alltag und Umgang mit Multipler Sklerose (MS) berichten. Betroffene, Angehörige und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die gute Nachricht: “Mittlerweile gibt es mittlerweile viele Therapiemöglichkeiten, um die Krankheitsaktivität von MS zu stoppen oder zumindest das Fortschreiten zu verlangsamen”, so Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid. Gemeinsam mit Dr. med. Markus Heibel, Ärztlicher Direktor der Sauerlandklinik Hachen, organisiert und leitet er den MS-Tag mit dem Ziel, umfassend und aktuell zu informieren.

Körperliche Aktivität und MS

Ganz in diesem Sinne hat sich Dr. Alexander Tallner, Dipl. Sportwissenschaftler an der Universität Erlangen, mit seinem Vortrag “Hitzeempfindlichkeit, Fatigue und Sport: Wie passt’s doch zusammen?” vorgenommen, die Bedeutung körperlicher Aktivität in den Focus zu rücken. Ina Selka, MS-Nurse am Klinikum Lüdenscheid, Heilpraktikerin /TCM und Kommunikationstrainerin wird die Zuhörer mit dem Thema “Perspektivwechsel” überraschen. Der Vortrag von Dr. Markus Heibel hingegen will sich einer neuen entscheidenden Wendung in der Behandlung chronischer MS-Verläufe widmen.



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Neuer Gangtrainer

Den Beweis dafür, dass eine symptomatische Therapie unverzichtbar ist, wird Kai Wälter , Physiotherapeut der Sauerlandklinik Hachen, mit seinem Vortrag antreten. Als anschauliches Beispiel hierfür stellt er den Betroffenen, Angehörigen sowie allen interessierte Anwesenden im Kulturhaus das Gangtraining auf dem neuartigen Gangtrainer Lyra und die damit zwischenzeitlich gesammelten Erfahrungen vor.

Akut- und Intervalltherapie

Nach einem kleinen Mittagsimbiss führt Dr. Sebastian Schimrigk mit dem Thema Die Akut- und Intervalltherapie bei MS” weiter durch das Programm Am Nachmittag werden zudem Themen wie der Einfluss der bakteriellen Besiedelung des Darms (Mikrobiom) und der Ernährung auf den Krankheitsverlauf im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Daniela Rau, Neurologin in der Nervenfachärztlichen Gemeinschaftspraxis Ulm stehen. Als besonderes Thema am Schluss möchte Prof. Herbert Schreiber, Neurologe der Nervenärztlichen Gemeinschaftspraxis Ulm, über “Neurophysiologische Aspekte bei MS”, diskutieren.

Nach den Fachvorträgen nehmen sich die Referenten jeweils in kleineren Gesprächsrunden Zeit für individuelle Fragen ihrer Zuhörer. Es wird um eine Anmeldung entweder per E-Mail: ina.selka@klinikum-luedenscheid.de oder per Telefon: 02351 46-66273 (Mo., Mi., Do. 9-13 Uhr) gebeten.

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