Interessante Einblicke in den neuen Standort der ESCHA GmbH & Co. KG in Halver erhielten die Teilnehmer der Informationsveranstaltung zu Möglichkeiten der Innovationsförderung von Produktionsleiter Markus Hühn (links im Bild).

Halver/Märkischer Kreis. Welche Wege der Förderung stehen kleineren
und mittleren Unternehmen offen, um neue Produkte oder Verfahren zu entwickeln
und auf den Markt zu bringen? Auf diese Frage erhielten die rund 30 Teilnehmer
der Veranstaltung „Innovations- und Technologieförderung – Förderprogramme
und Serviceangebote für Unternehmen“ Antworten aus erster Hand. Die GWS und
der Transferverbund Südwestfalen hatten in die Räumlichkeiten der ESCHA GmbH & Co. KG in Halver geladen, um die zahlreichen Förderprogramme von Bund und Land vorzustellen und konkrete Tipps für die Antragstellung zu geben.

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“Es geht um globalen Wettbewerb”

Die herausragende Bedeutung von Innovationen für die Region stellte der Moderator
der Veranstaltung, GWS-Projektleiter Marcel Krings, dar: „Es geht um globalen Wettbewerb, um bessere Verfahren und Dienstleistungen, die den Unternehmen Marktanteile sichern bzw. erschließen.” Natürlich bedeute die Entwicklung und Realisierung von Innovationen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen immer ein Risiko. Jedoch biete gerade das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) eine wertvolle Unterstützung, den Schritt zur Innovation sicherer und leichter werden zu lassen. Allein im Jahr 2017 wurden im Märkischen Kreis 31 Entwicklungsprojekte mit einem Fördervolumen von ca. 3,6 Mio. Euro umgesetzt, wie Krings berichtete.

Erhebliche Zuschüsse

Je nach Unternehmensgröße und Projektart können Unternehmen beim ZIM
von Zuschüssen zwischen 25 und 55 Prozent profitieren. Praktische Tipps wie das ZIM zu nutzen ist, lieferten Achim Conrads, Berater bei der ZENIT GmbH aus Mühlheim, Ralf Duve, Geschäftsführer der Friedrich Krollmann GmbH & Co. KG aus Altena und Udo Hinzpeter, Prokurist des Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH aus Lüdenscheid. Hervorgehoben wurden insbesondere die praktikable Antragsstellung und die unkomplizierte Kommunikation mit dem Fördermittelgeber. „Natürlich muss man auch Zeit in die Antragsstellung investieren, aber die Arbeit lohnt sich“, machte Ralf Duve den Anwesenden Mut.

Unternehmerisches Risiko reduzieren

In die gleiche Kerbe schlug auch Udo Hinzpeter. „Das Programm bietet die Möglichkeit
Innovationen gezielt zu verfolgen und das unternehmerische Risiko zu reduzieren“,
berichtete Hinzpeter. Im letzten Teil der Veranstaltung zeigte Technologiescout
Andreas Becker die Unterstützungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen auf. Einen einfachen Einstieg biete hier der Innovationsgutschein NRW, bei
dem zwischen 50 und 80 Prozent der Kosten von der wissenschaftlichen Beratung,
über Konstruktionsleistungen bis hin zum Prototypenbau gefördert werden können.
Abschließend ermunterte Becker alle Anwesenden die Möglichkeiten einer öffentlichen
Förderung mit zu bedenken: „Die GWS und der Transferverbund Südwestfalen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Nutzung von Förderprogrammen
geht.“

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