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Europawahl 2019 - "Screenshot" bei der Wahlomat- Pressekonferenz in Berlin. Foto: tft
Frank Piplat, Leiter des Verbindungsbüros des EU-Parlaments in Deutschland, begrüßte die Gäste der “Wahl-O-Mat”- Präsentation. Foto: tft
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, stellte im Berliner Europahaus den “Wahl-O-Mat” zur Europawahl 2019  vor. Foto: tft

Berlin/Märkischer Kreis. “Der “Wahl-O-Mat” ist online!”, verkündete Thomas Krüger am Freitagmittag (3. Mai 2019) zum Abschluss der Präsentations-Pressekonferenz in Berlin. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes hatten in die Ausstellungsräume “Erlebnis Europa” eingeladen.

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Was ist dir wichtig? Jugendredaktion erstellte 38 Thesen

Mit dem “Wahl-O-Mat” bietet die Bundeszentrale seit Jahren ein Online-Instrument, das Wählerinnen und Wählern spielerisch die Möglichkeit bietet, sich mit den Inhalten der antretenden Parteien zu beschäftigen. Wer auf der “Wahl-O-Mat”-Startseite zur Europawahl auf den Start-Button klickt, bekommt 38 Thesen präsentiert. Bei jeder haben die Teilnehmer*innen Gelegenheit ihre Meinung zur These anzuklicken: “stimme zu”, “neutral”, “stimme nicht zu” sind die Antwortmöglichkeiten.

Erstellt wurden die “Wahl-O-Mat”-Inhalte von einer Redaktion aus Jung- und Erstwählern. Die 18- bis 24-Jährigen haben in einem dreitägigen Workshop 81 Fragen und Thesen zusammengetragen. “Vor allem auch Thesen und Fragen aus ihrer Alltagswelt”, erläuterte bpb-Präsident Krüger den Medienvertreter*innen. Mit wissenschaftlicher und journalistischer Begleitung wurden die Themen online-nutzerfreundlich auf 38 Thesen gebündelt. “Damit die Zeit nicht zu lange wird, sonst springen uns zu viele Leute ab”, so Krüger.



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41 Parteien machten im Vorfeld mit

Alle zur Europawahl zugelassenen Parteien haben im Vorfeld sämtliche Fragen der “Wahl-O-Mat”-Redaktion beantwortet, berichtete Krüger. 14 Parteien – oft mit ihren Spitzenkandidat*innen – waren bei der “Wahl-O-Mat”-Präsentation im Berliner Haus von EU-Parlament und EU-Kommission vertreten. Sie konnten sich beim “Wahlomat ausprobieren” von den Medienvertreter*innen über die Schulter gucken lassen. Das Präsentation-Procedere hat mittlerweile Tradition.

15,6 Mio. Nutzer*innen bei der Bundestagswahl

Der bpb-Chef freute sich hörbar, dass das spielerische Informationsangebot zu Parteien und Programmen bundesweit großen Zuspruch findet: “15,6 Mio. Nutzer bei der Bundestagswahl können nicht irren, mittlerweile hat sogar die Redaktion des Duden reagiert und den Begriff “Wahl-O-Mat” in den Duden aufgenommen.” Anfang der Woche soll eine europäische Neuerung hinzukommen. Dann haben Nutzerinnen und Nutzer des “Wahl-O-Mat” auch Gelegenheit, Parteien in anderen europäischen Ländern kennen zu lernen.

“Wahl-O-Mat” gibt es auch als App

Der “Wahl-O-Mat”, so die bpb-Information, kann auch als App geladen werden. Er steht für IOS und Android zur Verfügung. Die digitalen Angebote sind responsiv programmiert, das heißt, sie können auf allen Bildschirmgeräten passend dargestellt werden. Außerdem ist auf Barrierefreiheit geachtet worden. Es gibt auch eine Vorlesefunktion, so der Chef der Bundeszentrale.

Links zum Thema

Europawahl-“Wahl-O-Mat”-Startseite

“Wahl-O-Mat”-App Appstore

“Wahl-O-Mat”-App Google Play

“Wahl-O-Mat”-Erläuterungen der Bundeszentrale für politische Bildung

ARD-Tagesschau-Berichterstattung “Wahl-O-Mat”-Präsentation

RBB-Berichterstattung “Wahl-O-Mat”-Präsentation

 

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