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Mitlieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) des LEADER!sein Vereins sowie Projektträger der aktuell angenommenen Projekte nach der LAG-Versammlung im Kunst-Werk Neheim. Bild: Tosca Fahlefeld

Region Sorpesee/Neheim. Die EU-Förderung von Zweiradprojekten, die Radfahrerinnen und Radfahrern in Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg zugute kommen, hat am 9. Juli das Entscheidungsgremium des LEADERsein! Vereins (LAG) vorgeschlagen. Ein Projekt sieht ein Mountainbike-Wegenetz in der Region vor. Ein weiteres Projekt will zur allgemeinen Verbesserung der Radwege-Infrastruktur beitragen. Die LAG des Vereins LEADERsein! – Bürgerregion am Sorpesee entscheidet maßgeblich mit darüber, wo in den vier Städten LEADER-Fördermittel der Europäischen Union eingesetzt werden.

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Mountainbike-Wegenetz für Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg

Für “Mountainbike Trails im Sorpeland” wird ein EU-Zuschuss von 20150 Euro empfohlen.
Damit “soll ein attraktives und naturorientiertes Mountainbike-
Wegenetz mit hohem Anteil an Trails durch den Verein Sauerland-Radwelt entwickelt werden”, so  LEADER-Manager Lars Morgenbrod in einer Pressemitteilung. Er erläutert: “Rund um die vier Städte werden attraktive Touren entwickelt. Die Sorpe als Mittelpunkt wird von allen Touren tangiert. Im Rahmen des Projekts werden Strecken identifiziert und die Streckenführung mit verantwortlichen Akteuren abgestimmt: Das so entstehende Mountainbike Wegenetz wird beschildert.” Zum Begriff Trail erläutert Morgenbrod: “Der
Begriff Singletrail bzw. Trail steht für einen Pfad, der so schmal ist, dass man dort nicht
nebeneinander fahren oder laufen kann.”

Ist das Trail-Projekt vor allem etwas für Moutainbiker*innen, steht beim Radwege-im-Sorpeland-Projekt der allgemeine Radverkehr im Fokus. Hier empfiehlt die LAG 32500 Euro Zuschuss für die Aufstellung eines Mobilitätskonzeptes. Morgenbrod: “Das Projekt beschäftigt sich in erster Linie mit der Verbesserung der regionalen Infrastruktur für den Radverkehr in der gesamten LEADER-Region. Dazu zählen neben Radwegen und einer durchgehenden Radwegebeschilderung beispielsweise auch Abstellmöglichkeiten, touristisch attraktive Radrouten, Servicestationen, Mobilstationen oder auch Events – z.B. autofreie Sorpe.”



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Konzept soll Fahrradnutzung im Alltag attraktiver machen

Ziel sei es, “mehr Menschen zur Nutzung des Fahrrades für ihre alltäglichen Fahrten zur Arbeit und Schule, zum Einkauf sowie zur Freizeit zu motivieren”, so die Pressemitteilung. Dazu müsse man weitere Kriterien im Blick haben: “Die sinnvolle Verknüpfung mit Angeboten des Öffentlichen Verkehrs sowie des privaten PKW-Verkehrs ist enorm wichtig, um die Akzeptanz für den Radverkehr in der Region weiter zu erhöhen. Gleiches gilt für eine Trennung von Rad- und Fußverkehr, wo dies möglich ist. Daher geht es in besonderem Maße auch um die Vermeidung möglicher Nutzungskonflikte mit Fußgängern.”

Links zum Thema

Mitteilung zu sämtlichen Beschlüssen der LAG-Sitzung vom 9. Juli 2019

Online-Präsenz des LEADERsein! Vereins der Städte Arnsberg, Balve, Neuenrade und Sundern

 

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