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Die auf der Affelner Straße verunglückte PKW-Fahrerin schwebte zeitweise in Lebensgefahr.


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Plettenberg. (ots) Vom heutigen (11. Februar) Montagmorgen bis kurz nach Mittag überschlugen sich die Ereignisse für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Plettenberg. Neben den haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus Brandschutz und Rettungsdienst, unterstützten Rettungsdienste aus Attendorn, Werdohl, Altena und Balve die Rettungskräfte, teilweise bei zeitgleichen Paralleleinsätzen, in der Vier-Täler-Stadt.

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Gegen 10.30 Uhr rückten die Einheiten Feuer- und Rettungswache zur automatischen Feuermeldung per Brandmeldeanlage in einen Gewerbebetrieb in der Posenschen Straße aus. Nach einer Erkundung der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Anlage aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst hatte.

Die Einsatzkräfte waren noch vor Ort, als ein weiterer Feueralarm aus einem Gewerbebetrieb im Grafweg in der Feuer- und Rettungsleitstelle einlief. Zunächst wurden daraufhin die Einheiten Landemert und Holthausen alarmiert. Da die Einsatzkräfte von Wache und Stadtmitte in der Posenschen Straße zeitnah wieder frei wurden, konnten diese ebenfalls zum Grafweg ausrücken. Hier war aufgrund eines Defektes Wasser in die sensible Technik der Brandmeldeanlage gelaufen und hatte den Alarm ausgelöst. In beiden Fällen hieß es am Ende also Fehlalarm.



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Kaum eingerückt mussten die Kräfte der Wache mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einem medizinischen Notfall nach Eiringhausen ausrücken, denn beide Plettenberger Rettungswagen inklusive dem Notarzt waren in Paralleleinsätzen bereits gebunden. Ein Rettungswagen aus Werdohl und ein Notarzt aus Attendorn wurden alarmiert, um die Brandschützer bei der medizinischen Erstversorgung zu unterstützen und den Transport ins Krankenhaus zu übernehmen.

Kaum hatte sich die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs wieder frei gemeldet, ging es direkt weiter. “Verkehrsunfall auf der Affelner Straße, unklare Lage, eine Person noch im PKW”, lautete die Meldung der Leitstelle in Lüdenscheid. “Zur Unterstützung kommen ein Notarzt aus Altena und ein Rettungswagen aus Balve”, so der ergänzende Funkspruch. Vor Ort stellte sich die Situation wie folgt dar: Ein PKW war nach ersten Erkenntnissen die Affelner Straße talabwärts gefahren, im Abzweigbereich zur Randstraße aus der Kurve geraten und dort mit der Leitplanke kollidiert. Im Fahrzeug befand sich eine Frau, die von zwei Ersthelfern betreut wurde.

Zunächst musste das Fahrzeug von den Rettungskräften gegen Wegrollen gesichert werden. Da die Frau nicht mehr reagierte, wurde sie unmittelbar von der Feuerwehr aus dem PKW gezogen. “Es bestand zunächst Lebensgefahr, die Frau war anfangs in einem sehr kritischen Gesundheitszustand”, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Die vier ausgebildeten Rettungsassistenten der Löschfahrzeugbesatzung leiteten noch auf der Straße bis zum Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen aus Balve und Altena die medizinische Erstversorgung ein. Die Frau wurde, nachdem die Transportstabilität im Balver Rettungswagen hergestellt war, wenig später in das Klinikum Lüdenscheid gebracht.

Was genau den Gesundheitszustand und den Unfall verursacht hatte und ob möglicherweise beides in Zusammenhang steht, bleibt nun Ermittlungsarbeit der Polizei.

Gedankenloser Kommentar

Die Affelner Straße war während der Rettungsarbeiten für gut eine halbe Stunde gesperrt. Unschön fand der Einsatzleiter der Feuerwehr den Kommentar einer im Stau wartenden Autofahrerin, als er diese freundlicherweise darüber aufklären wollte, dass die Straße in vermutlich 10 Minuten wieder freigegeben würde: “Das wurde auch Zeit, ich habe nämlich langsam Durst.”

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