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Foto: Gerd Altmann/pixabay.com

Märkischer Kreis. (pmk) Eine positiv auf das Corona-Virus getestete Person aus Menden ist im Krankenhaus verstorben. Das betätigte jetzt das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises. Aktuell sind kreisweit 110 Personen am Corona-Virus erkrankt.

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist der erste Todesfall aus dem Märkischen Kreis zu beklagen. Der 83 Jahre alte Senior kam aus Menden und verstarb gestern im Krankenhaus. “Früher oder später war damit zu rechnen, dass auch der Märkische Kreis von Todesfällen nicht verschont bleibt”, bedauerte  Landrat Thomas Gemke. “Unser Beileid gilt allen, die dem Verstorbenen nahegestanden haben.”

Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises meldet weiterhin 110 bestätigte Corona-Infizierte (Stand 31. März, 11.30 Uhr). Dem gegenüber stehen 19 Personen, die wieder gesund sind. Elf Personen aus dem Märkischen Kreis befinden sich im Krankenhaus; sechs von ihnen werden beatmet. Unter Quarantäne stehen neben den Infizierten 435 Kontaktpersonen.

Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden:
• 2 Infizierte und 8 Kontaktpersonen in Altena
• 4 Infizierte und 26 Kontaktpersonen in Balve
• 17 Infizierte und 13 Kontaktpersonen in Halver
• 15 Infizierte und 40 Kontaktpersonen in Hemer
• 2 Infizierter und 7 Kontaktpersonen in Herscheid
• 13 Infizierte und 57 Kontaktpersonen in Iserlohn
• 3 Infizierter und 13 Kontaktpersonen in Kierspe
• 25 Infizierte und 84 Kontaktpersonen in Lüdenscheid
• 3 Infizierte und 25 Kontaktpersonen in Meinerzhagen
• 14 Infizierte und 52 Kontaktpersonen in Menden
• 2 Kontaktpersonen in Nachrodt-Wiblingwerde
• 3 Infizierte und 7 Kontaktpersonen in Neuenrade
• 6 Infizierte und 84 Kontaktpersonen in Plettenberg
• 3 Infizierte und 11 Kontaktpersonen in Schalksmühle
• 5 Kontaktpersonen in Werdohl

Am Wochenende wurden bei Hausbesuchen 51 Personen getestet. Zwei Personen wurden nicht zu Hause angetroffen. Am Montag konnten 118 Abstriche genommen werden. Davon 16 bei Hausbesuchen (vier wurden nicht angetroffen), 59 bei der Drive-In-Station in Iserlohn und 43 in Lüdenscheid. Fünf Personen erschienen nicht zum vereinbarten Termin. Inzwischen haben auch die Labore ihre Kapazitäten erweitert, sodass die Testergebnisse zeitnah vorliegen sollten.

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