Plettenberg. Die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag seien nach wie vor wichtig, betonte Bürgermeister Ulrich Schulte bei der zentralen Gedenkfeier am Sonntag (19. November) am Ehrenmal im Böhler Park.

Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, Reservistenkameradschaft, des TV Jahn Plettenberg sowie der Schützenvereine Grünetal, Blau-Weiß Sundhelle und Plettenberger Schützengesellschaft sowie einige Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Gedenkfeier teil, die musikalisch vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und vom MGV Plettenberg umrahmt wurde. Weitere Gedenkfeiern fanden am Sonntag in den Ortsteilen Eiringhausen, Oesterau, Landemert und Ohle statt.

Der Volkstrauertag sei ein schwieriger Gedenktag, weil wir uns an die Fehler der Vergangenheit erinnerten, den Finger in alte Wunden legten. Dies sei aber wichtig, denn Voraussetzung dafür, dass diese Fehler nicht wiederholt würden, so Ulrich Schulte in seiner Ansprache. Die Erinnerung die Opfer von Krieg und Gewalt in den zwei Weltkriegen sowie in den aktuellen Konflikten weltweit sei daher auch eine Aufgabe für die junge Generation, denn ihr falle die Aufgabe zu, eine friedliche Zukunft zu gestalten.

Pfarrer Patrick Schnell von der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius berichtete von eine Reise nach Israel. Dort, auf den Golanhöhen im Grenzgebiet zu Syrien, habe man nicht nur Erinnerungen an vergangene Kriege gesehen, sondern auch das Donnern der Waffen aus Syrien gehört. “Das war sehr bedrückend”, beschrieb Schnell seine Gefühle. Es sei wichtig, daran zu erinnern, dass Hass und Gewalt nie für Frieden sorgen könnten.

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