Werden weiterhin gemeinsam im Transferverbund Südwestfalen die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region fördern: Erste Reihe, von links nach rechts: Andreas Becker (Transferverbund), Volker Ruff (wfg Kreis Soest), Prof. Dr. Claus Schuster (FH Südwestfalen), Dr. Hans-Joachim Hagebölling (Transferverbund), Wilhelm Coprian (Hochschule Hamm- Lippstadt), Jochen Schröder (GWS im Märkischen Kreis); Hintere Reihe, von links nach rechts: Thomas Frye (IHK Arnsberg), Michael Bison (WFG Hochsauerlandkreis), Dr. Ilona Lange (IHK Arnsberg), Prof. Dr. Schwab (FH Südwestfalen), Marcel Krings (GWS im Märkischen Kreis). Foto: GWS

Südwestfalen. Die Entscheidung ist gefallen. Der Transferverbund Südwestfalen wird für mindestens weitere drei Jahre bis Mitte des Jahres 2019 fortgeführt. Darauf einigten sich jetzt die Wirtschaftsförderungen aus dem Märkischen Kreis, dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis, die Industrie- und Handelskammern in Hagen und Arnsberg sowie die Fachhochschule Südwestfalen und die Hochschule Hamm-Lippstadt. Auch in Zukunft beteiligen sich die genannten Institutionen aus der Region an der Finanzierung des Transferverbundes Südwestfalen, um die heimische Wirtschaft gezielt bei der Kooperation mit Hochschulen und Forschungsinstituten unterstützen zu können.

Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten

Wie die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) mitteilt, nahm das Projekt seinen Ursprung im 2010 gestarteten REGIONALE-Projekt „Branchenkompetenzen Südwestfalen“, das nach Ablauf der Förderung im Jahr 2013 in den Transferverbund Südwestfalen überführt wurde.

Wie in der Vergangenheit auch werden die beiden „Technologiescouts“ Andreas Becker und Dr.-Ing. Hans-Joachim Hagebölling den Kern des Transferverbundes bilden. Ihre Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren und regionale Kooperationen zu initiieren, wie Jochen Schröder, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, deutlich macht: „Fast 200 Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Hochschulen wurden bis heute begleitet. Das wollen wir noch weiter intensivieren.“ Dass der überwiegende Teil der Problemstellungen in den Unternehmen mit Unterstützung der heimischen Forschungs- und Hochschullandschaft gelöst werden konnte, unterstreichen Becker und Hagebölling: „Unsere technisch ausgerichteten Hochschulen in Südwestfalen können den Betrieben mit ihrem spezifischen Know-how oft sehr gut weiter helfen. Dort setzen wir mit der Arbeit des Transferverbundes an“.

Innovationsdruck bringt Wirtschaft und Wissenträger zusammen

Und auch in den Hochschulen selbst ist man sich der Tatsache bewusst, dass der globale Wettbewerb und der stetige Innovationsdruck die südwestfälische Wirtschaft und die Wissensträger der Region enger zusammenrücken lässt. Darüber hinaus spielt das Thema Fachkräftemangel eine immer wichtigere Rolle, wie Prof. Dr. Claus Schuster, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen betont: „Über Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft bietet sich die Chance, dass Studierende direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten können. Gleichzeitig ermöglicht es den Unternehmen, Fachkräfte für sich zu gewinnen. „Zudem sorgt der Transferverbund für eine intensivere Vernetzung der Hochschulen der Region untereinander. Deshalb engagieren wir uns weiterhin aktiv in diesem Projekt“, ergänzt Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld von der Hochschule Hamm-Lippstadt.

80 Projekte erfolgreich abgeschlossen

Bis heute wurden von den Technologiescouts über 320 Gespräche mit Unternehmen in der Region geführt. Im Verlauf dieser für die Unternehmen kostenlosen Gespräche haben sich fast 200 Projektideen ergeben. Mehr als 80 Projekte konnten erfolgreich, zum Teil mit Unterstützung öffentlicher Förderung, abgeschlossen werden. „Angefangen bei der Produktentwicklung, über die Prozessoptimierung bis hin zum Marketing haben wir eine sehr breite Themenvielfalt in den Projekten“, erklärt Becker. Dass gegenseitiges Vertrauen der Beteiligten eine unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung der Projekte ist, wird dabei von allen Seiten immer wieder betont. „Selbstverständlich werden die uns anvertrauten Informationen stets absolut diskret und vertraulich behandelt“, unterstreicht Hagebölling. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei allen Projektpartnern, unter www.transferverbund.de oder direkt bei den Technologiescouts:

Dipl.-Ing. Andreas Becker

Mobil: 0172 6909383

E-Mail: becker@transferverbund-sw.de

Dr. Hans-Joachim Hagebölling

Mobil: 0172 6936417

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