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Hagen. (ots) Am Freitag (25.11.2022) hat die Polizei unter Beteiligung von Beamten einer Einsatzhundertschaft und in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt einen integrativen Fahndungs- und Kontrolltag in Hagen durchgeführt. Mit Erfolg.

Ziel der vermehrten und über das gesamte Stadtgebiet verteilten mobilen sowie stationären Kontrollen war insbesondere die Bekämpfung der Eigentums- und Rauschgiftkriminalität, aber auch die Bekämpfung von Hauptunfallursachen. Wichtige kriminalpolizeiliche Erkenntnisse gewinnen, potentielle Täter verunsichern und den Fahndungsdruck zu erhöhen war ebenso ein erklärtes Ziel der eingesetzten Kräfte.

Dabei hatte die Polizei besonderes auch die An- und Abreiserouten mobiler, organisierter Verbrecherbanden im Bereich der Fahrzeug- und Einbruchskriminalität im Visier. Daher setzte Einsatzleiter Kriminalrat Simon Wloka neben uniformierten Polizisten auch zivile Beamte ein, die verdeckt im Bereich von Wohn- und Gewerbegebieten nach Tatverdächtigen fahndeten.

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An den Kontrollstellen wurden insgesamt 255 Fahrzeuge und 196 Personen überprüft. 34 Fahrzeuge wurden beanstandet. 78 Fahrzeugführer wurden entweder durch Ordnungswidrigkeitenanzeigen oder Verwarnungsgelder sanktioniert. Es konnten sieben Haftbefehle vollstreckt und eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt werden. Bei einem der Verhafteten handelte es sich um einen 32-jährigen Mann, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat. Dieser war zur Fahndung ausgeschrieben und soll mutmaßlich an mehreren überregionalen Wohnungseinbruchsdiebstählen beteiligt gewesen sein.

Einsatzleiter Simon Wloka zeigte sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden: „Wir konnten für unsere kriminalpolizeiliche Arbeit wichtige Erkenntnisse gewinnen, die wir in den nächsten Tagen und Wochen auswerten. Zudem ist es uns gelungen, durch den Einsatz den Fahndungs- und Kontrolldruck zu erhöhen, sowie wesentlich zur Verkehrssicherheit beizutragen.“