In erten Anlauf entdeckten die Fachleute hier lediglich Splitter einer bereits detonierten Bombe. Foto: Marit Schulte/PSL

Lüdenscheid. (PSL) Nur einige Splitter einer detonierten Bombe fand die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg beauftragte Fachfirma am Dienstag am ersten Blindgänger-Verdachtspunkt „Am Brügger Bahnhof“. Stück für Stück wurde am Vormittag das Erdreich um den Verdachtspunkt abgetragen.

Ein weiterer Verdachtspunkt liegt direkt im Lauf der Volme. Er konnte noch nicht überprüft werden. Aufgrund des relativ hohen Wasserstandes, konnte der Bagger der Fachfirma das mit Schotter aufgeschüttete Flussbett aber am Dienstag nicht befahren. Gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst soll nun ein neuer Termin abgestimmt werden –  in enger Koordination mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Ufermauer. Sobald ein Datum für die Arbeiten an dem zweiten Verdachtspunkt steht, wird die Bevölkerung über die Medien informiert. Dies wird voraussichtlich Anfang Juni der Fall sein.



Die Untersuchungen sind im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zur  Sanierung der Ufermauer an der Straße „Am Brügger Bahnhof“ erforderlich. Dort war kürzlich  im Zuge einer Luftbildauswertung und anschließenden Sondierungsbohrung ein Verdacht auf einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg festgestellt worden.

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