Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Stadt Plettenberg erstattet die Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung und OGS für drei Monate. Das teilt Fachgebietsleiter Michael Schröder von der Stadtverwaltung mit.

Michael Schröder, Fachgebietsleiter Jugend und Familie in der Stadtverwaltung Plettenberg Foto: Stadt Plettenberg
Michael Schröder, Fachgebietsleiter Jugend und Familie in der Stadtverwaltung Plettenberg Foto: Stadt Plettenberg

Die Landesregierung hatte sich vor einiger Zeit zu einer Erstattung der Elternbeiträge öffentlich geäußert, jedoch konnten sich die kommunalen Spitzenverbände dieser Regelung nicht anschließen. Daher hatte die Stadt Plettenberg bislang keine Erstattung vorgenommen. „Zunächst musste abgewartet werden, ob und wie sich die Landesregierung NRW und die kommunalen Spitzenverbände hinsichtlich einer Beitragserstattung einigten“, erklärt Schröder.

Diese Einigung ist nun erfolgt. Im Ergebnis haben sich die Akteure auf eine Erstattung in Höhe von 2,5 Monatsbeiträgen verständigt. Die Vereinbarung sieht vor, den Monat Februar vollständig für die Eltern beitragsfrei zu halten und für die folgenden drei Monate je die Hälfte der Beiträge zu erstatten.

Nach Rücksprache des Bürgermeisters mit den politischen Fraktionen wird in Plettenberg, den Eltern noch weiter entgegen gekommen und es werden insgesamt drei Monatsbeiträge erstattet (aus technischen Gründen April, Mai und Juni) – unabhängig davon, inwieweit die Notbetreuung tatsächlich in Anspruch genommen worden ist. „Hierdurch wird dem großen Einsatz und der starken Beanspruchung der Eltern in der Betreuung ihrer Kinder in den letzten Monaten Rechnung getragen. Die Eltern haben großes Verständnis für die erforderliche Einschränkungen und ein hohes Maß an Flexibilität gezeigt, dies wird durch die Erstattung über die Landesvereinbarung hinaus gewürdigt“, so Schröder.

Er weist darauf hin, dass es für die städtischen Mitarbeiterinnen mit sehr hohem Aufwand verbunden sei, die Erstattungen buchungstechnisch abzuwickeln. „Daher bittet das Jugendamt bereits jetzt um Verständnis, falls es noch eine Weile dauert, bis die Eltern einen schriftlichen Bescheid und damit auch die Erstattung erhalten.“

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