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Hagen/Wehringhausen/Haspe. Ein elfjähriger Junge ist am Freitagnachmittag (12. Februar) bei einem dramatischen Verkehrsunfall an der Berliner Straße schwer verletzt worden. Der Junge musste noch am Unfallort notärztlich versorgt und dann in eine Spezialklinik nach Dortmund gebracht werden. Über das Unfallgeschehen berichten „Westfalenpost“ und „Westfälische Rundschau“ in ihrer Samstagausgabe.

Handzeichen stoppten Unfallfahrer

Danach wollte der 63-jährige Fahrer eines Ford-Mondeo gegen 15.30 Uhr das Gelände der Jet-Takstelle verlassen, um nach links auf die Bundesstraße in Richtung Haspe abzubiegen. Dabei habe er den Elfjährige erfasst, der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich gekniet habe. Der 63-Jährige habe offenbar zunächst nichts bemerkt, sondern sei erst durch die eindringlichen Handzeichen eines Passanten auf das Geschehen aufmerksam gemacht worden: Das Fahrzeug hatte den Jungen bereits rund 15 Meter mitgeschleift, ehe der Fahrer stoppte.

Augenzeugen hoben Auto hoch

Augenzeugen des schrecklichen Unfalls griffen beherzt ein und hoben den „Mondeo“ an, damit der Junge wenigstens nicht mehr unter dem Auto eingeklemmt war. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei seien aber bereits schon wenige Minuten später am Unfallort eingetroffen. Zwei weitere Kinder, die das Geschehen miterleben mussten, erlitten einen Schock. Sie wurden in ein Hagener Krankenhaus gebracht.

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Lange Staus im Berufsverkehr

Die B 7 wurde während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei in diesem Bereich gesperrt. Mitten im Berufsverkehr führte das zu langen Staus und erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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