Im vergangenen September fand die offizielle Inbetriebnahme der ersten E-Ladesäule in Herscheid statt – Bürgermeister Uwe Schmalenbach (Mitte) mit den Projektleitern der Stadtwerke Lüdenscheid. Foto: Enervie

Volmetal – Die Mark-E koordiniert den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität mit fünf Kommunen im Volmetal: Meinerzhagen, Halver, Kierspe, Schalksmühle und Herscheid. Unternehmensleitung und die Bürgermeister der Kommunen stellten am Montag (22.3.2021) das Projekt in einer Video-Pressekonferenz vor.

Bereits Anfang Februar 2021 hatten sie sich darauf verständigt, eine Offensive zum Ausbau der regionalen Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Dabei folgen sie einem Konzept des heimischen Energieversorgers Mark-E, ein Unternehmen der Enervie Gruppe. Nicht nur die öffentliche Ladeinfrastruktur soll voran gebracht werden, auch der Ausbau von gewerblicher und privater Ladeinfrastruktur gehören in weiteren Schritten zur Zielsetzung.



Erik Höhne, Vorstandssprecher der Mark-E, zum gemeinsamen Projekt: „Die E-Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil zur Realisierung der Verkehrswende. Wir haben in unserer Strategie als Infrastrukturdienstleister die Klimaneutralität der Region im Blick. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist daher nur konsequent und ein Beitrag für eine klimafreundlichere Mobilität.“

Zuerst Ausbau öffentlicher Ladesäulen

„Dabei sind uns individuelle Lösungen je nach Bedarf der einzelnen Kommune wichtig“, erläutert Uwe Schmalenbach, Bürgermeister der Gemeinde Herscheid. Anfang September 2020 wurde dort die erste öffentliche Ladesäule am Alten Schulplatz in Herscheid in Betrieb genommen. Bei der in einem ersten Schritt anstehenden Ergänzung der öffentlichen Lademöglichkeiten hat Herscheids erster Bürger vor allem die touristischen Gäste im Blick, die die sauerländische Gemeinde besuchen.

„Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur steht zunächst im Fokus”, so Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg. Dennoch wächst mit jedem neu zugelassenen E- oder Hybridfahrzeug der Bedarf an Ladeinfrastruktur – sowohl bei Betrieben, aber auch Zuhause. „Diesen Bedarf wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gewerbe und der Industrie bedarfsgerecht decken“, so Meinerzhagens Bürgermeister Jan Nesselrath. Olaf Stelse, Bürgermeister aus Kierspe, ist dabei wichtig, dass der bisher eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden kann: „So können im vorgestellten Konzept die Stadtwerke in Kierspe auch zukünftig in die öffentliche Ladeinfrastruktur investieren.“

Runde Tische mit Industrie

„In weiteren Schritten werden wir dann ‚runde Tische‘ mit dem Gewerbe und der Industrie vor Ort veranstalten, um auch hier eine gemeinsame, in das Konzept integrierte Lösung vorzustellen“, so Halvers Bürgermeister Michael Brosch.

Auch die weiteren Projektpartner, neben Mark-E die Stadtwerke Lüdenscheid und die Stadtwerke Kierspe, werden sich mit eigenen Projekten weiter am Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur beteiligen. In Abstimmung mit den beteiligten Kommunen erstellt Mark-E derzeit eine Übersicht der bereits installierten Ladeinfrastruktur.

Private Haushalte künftig besonders wichtig

Für Privatkunden, die ebenfalls eine Ladestation zuhause installieren möchten, werden Informationen zu möglichen Varianten und Fördermitteln bereitgestellt. Ein wichtiger Aspekt für die fernere Zukunft. Mark-E-Chef Erik Höhne: “80 bis 85 Prozent der Ladeprozesse werden zuhause stattfinden.”

„Wenn es um das Laden von E-Fahrzeugen geht, sind wir als Infrastrukturdienstleister in der Region erster Ansprechpartner für unsere Kommunen, aber auch für Gewerbe, Industrie und Privatkunden. Dieses können wir nun im gemeinsamen Konzept unter Beweis stellen“, so Ronald Ludwig, Kommunalmanager der Mark-E.

Mark-E-Linkempfehlungen zur E-Mobilität

Beratung zu möglichen Standorten, Technik, Investitionsbedarf und Förder-möglichkeiten erhalten Interessierte beim Team Elektromobilität der Mark-E unter Telefon 0800 – 157-1600, per E-Mail unter energiezukunft@mark-e.de oder im Internet unter https://www.mark-e.de/privatkunden/produkte/elektro-mobilitaet/.

Um in allen Kommunen im Umkreis als auch extern problemlos und komfortabel tanken zu können, empfiehlt die Mark-E den Erwerb der „Drive-Card“. Das Unternehmen ist Mitglied bei „Ladenetz.de“ – einem der größten Partnernetzwerke zum Thema Ladeinfrastruktur. Über ihre Ladekarten erhalten Kunden der Mark-E somit zusätzlich Zugang zu rund 10.000 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland und etwa 75.000 E-Tankstellen europaweit.

Eine Übersicht über alle Ladepunkte finden Interessierte unter https://maps.ladenetz.de.
Die Enervie Gruppe betreibt aktuell  65 öffentliche Ladesäulen mit 129 Ladepunkten.

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