Symbolische Scheckübergabe im Amtszimmer des Altenaer Bürgermeisters Uwe Kober mit EJOT-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein und dem stellvertretenden EJOT-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Wolfgang Burghardt (li.) Foto: EJOT/Andreas Wolf

Altena. Die EJOT-Firmengruppe aus Bad Berleburg zeit Solidarität mit der vom Hochwasser stark betroffenen Stadt Altena und spendet 135.000 Euro auf das Sonderkonto „Hochwasser 2021“ der Stadt.

Mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sieben EJOT-Standorte in Bad Berleburg und Bad Laasphe sowie Tambach-Dietharz in Thüringen spenden jeweils eine Arbeitsstunde für die Hochwasseropfer in Altena. Der Erlös daraus wird von der Gesellschafterfamilie Kocherscheidt verdoppelt. So kann eine Gesamtsumme in Höhe von 135.000 Euro auf das Sonderkonto „Hochwasser 2021“ der Stadt Altena überwiesen werden. Zur symbolischen Scheckübergabe an Bürgermeister Uwe Kober reisten EJOT-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein und der stellvertretende EJOT-Konzernbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Burghardt in die Burgstadt.

Über 400 Anträge auf Soforthilfe

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe im Juli wurden innerhalb des Stadtgebiets von Altena ca. 40 Prozent der Straßen schwer beschädigt. Zudem sind viele Häuser und damit viele Haushalte von den Beschädigungen durch das Hochwasser betroffen. Besonders betroffen innerhalb des Stadtgebietes sind die Nette, die Rahmede, die Brachtenbecke und die Innenstadt. Nach Angabe der Stadt sind derzeit 311 Anträge auf Soforthilfe von Bürgern und 113 Anträge von Unternehmen gestellt und bearbeitet worden. Weitere Anträge liegen derzeit zur Überprüfung vor und werden auch noch folgen.

Ortsbesichtigung im Brachtenbecker Weg, in einem engen Tal bei Altena gelegen, wo mehrere kleine Bäche zusammenlaufen und ein reißender Strom tausende Tonnen von Geröll talabwärts spülte Foto: EJOT/Andreas Wolf

„Die schrecklichen Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe für die Menschen in Altena haben uns zu dieser Geste der Solidarität bewogen“, betont EJOT-Geschäftsführerin Angelika Wetzstein. „Für die Menschen, die zum Teil ihr komplettes Hab und Gut verloren haben, muss jetzt schnelle Hilfe geleistet werden“, ergänzt der stellvertretende EJOT- Konzernbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Burghardt. Dazu werde EJOT mit der Spende auf das Sonderkonto der Stadt Altena einen Beitrag leisten. Darüber hinaus haben EJOT-Mitarbeitende über ihre Mitarbeiterstunde hinaus dem Sonderkonto der Stadt Altena auch privat eine Spende zugeführt.

Vier Wochen nach Hochwasserkatastrophe sind die Spuren noch lange nicht beseitigt. Foto: EJOT/Andreas Wolf

Bereits im Jahr 2013 hatten EJOT-Mitarbeitende und die Gesellschafterfamilie Kocherscheidt eine sechsstellige Summe für die Flutopfer in der sächsischen Kreisstadt Grimma gespendet.

Enge Verbindungen

In der knapp 100-jährigen Geschichte der EJOT Gruppe existieren bis heute enge Verbindungen nach Altena. Der im Jahr 2017 im Alter von 88 Jahren verstorbene Seniorchef Hans Werner Kocherscheidt ist in Altena zur Schule gegangen und hat dort sein Abitur abgelegt. In den 1960er Jahren ist es Hans Werner Kocherscheidt gelungen, zentrale Positionen bei EJOT mit erfahrenen Mitarbeitern des ehemaligen Lennewerks Altena zu besetzen. Seit vielen Jahren hat EJOT mit den Firmen Brüninghaus, Hesse, Finkernagel, Lüling, Claas und Frohn wichtige Lieferanten, die in Altena ansässig sind.

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