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Eine einsatzreiche Schicht erlebte die Feuerwehr am 8. und 9. Mai. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg / Hochstein

Plettenberg. (ots) Eine einsatzreiche Schicht meldet die Feuerwehrpressestelle. Siebenmal rückten zwischen Freitag- und Samstagmorgen (8./9.Mai) Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Am Freitag gegen 9:20 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle des Märkischen Kreises, die hauptamtliche Wache mit HLF, DLK, RTW und NEF, mit dem Stichwort TH0 Person hinter verschlossener Wohnungstür in den Ortsteil Ohle. Dort meldete ein ambulanter Pflegedienst, dass ein Patient trotz vereinbarten Termins die Tür nicht öffne und auf Aufrufe nicht reagiere. Nach einer Erkundung durch den Einsatzleiter wurde ein auf Kipp stehendes Fenster im Obergeschoss ausfindig gemacht. Auf Grund der örtlichen Begebenheiten konnte die Drehleiter nicht eingesetzt werden, somit wurde die Steckleiter in Stellung gebracht und das Fensteröffnungsset vorbereitet. Noch bevor der Angriffstrupp die Leiter bestieg, öffnete der Patient wohlauf die Wohnungstür. Nach etwas über einen halben Stunde rückten die Kräfte wieder ein.

Gleich zweimal musste der Gerätewagen Logistik zum Ortsteil Burg ausrücken. Gegen 11 Uhr wurde der Plettenberger Feuerwache ein Kanister gemeldet, der ohne Kennzeichnung in der Böschung an der K8 Richtung Selscheid liegen sollte. Bei Eintreffen der Besatzung konnte dies bestätigt werden, allerdings trat aus dem Kanister keinerlei Flüssigkeit aus. Der Kanister wurde geborgen und der weiteren fachgerechten Entsorgung zugeführt. Um 14 Uhr streute die GW-L Besatzung einen Krafstofffleck auf einem Parkplatz im Wohn-gebiet Burg ab. Der Quadratmeter große Fleck wurde mit Bindemittel abgestreut und eingearbeitet, im Anschluss wurde das kontaminierte Bindemittel zur Entsorgung wieder aufgenommen.

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Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache sowie die LG-33 Eiringhausen wurden gegen 15:26 Uhr zu einem automatischen Brandmeldealarm ins Einkaufszentrum Bredde alarmiert. In einem dortigen Lebensmittelgeschäft hatten mehrere Melder ausgelöst, Grund dafür waren angebrannte Brötchen in einem Backofen.

Noch während die Brandmeldeanlage durch den Einsatzleiter zurückgestellt wurde erfolgte ein Paralleleinsatz im Ortsteil Stadtmitte. Die an der Einsatzstelle befindliche Drehleiter, die dort nicht mehr von Nöten war, wurde direkt zu dem gemeldeten “F1 Brand im Gebäude” entsandt, des Weiteren alarmierte die Leitstelle die Löschgruppen Stadtmitte, Holthausen und Landemert sowie einen Rettungswagen. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache schloss den Einsatz an der Bredde ab und fuhr ebenfalls zu dem gemeldeten Brand in der Rheinlandstraße. Dort wurden eine Rauchentwicklung und piepende Heimrauchmelder aus dem ersten Geschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten diese Meldung, brachten die Drehleiter in Stellung und verschafften sich Zugang in die betroffene Wohnung. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz betrat diese und lokalisierte einen auf dem Herd stehenden Topf mit angebranntem Essen. Die Wohnungsbesitzerin wurde glücklicherweise nicht in der Wohnung angetroffen. Im Anschluss wurde die Wohnung mit einem elektronisch betriebenen Lüfter quergelüftet und mit einem Messgerät freigemessen. Die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes konnten nach zirka einer Stunde wieder in ihre Standorte einrücken.

In der Nacht zum Samstag gegen 1:45 Uhr schrillten die digitalen Meldeempfänger der hauptamtlichen Kräfte erneut. Über ein Hausnotrufsystem ging ein Hilfegesuch einer älteren Dame bei der Leitstelle ein. Die Dame schilderte, dass sie in der Wohnung gestürzt sei, nicht mehr selbstständig aufstehen und so auch nicht die Wohnungstür für die Einsatzkräfte öffnen könne. Aufgrund dessen wurden das Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleiter und ein Rettungswagen der Feuerwache alarmiert. Die Haustür wurde nach mehrmaligem Schellen durch eine Bewohnerin der Erdgeschosswohnung geöffnet. Die Wohnungstür der Patientin, die sich im ersten Geschoss befand, konnte gewaltfrei durch die Feuerwehr geöffnet werden. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung der älteren Damen und transportierte diese ins Plettenberger Krankenhaus. Die Wohnung wurde an den Bruder übergeben.

Kurz vor dem Wachwechsel der beiden Wachabteilungen um 6:54 Uhr rückten die Kräfte der Wache, die Löschgruppe Eiringhausen, die Löschgruppe Ohle und die Löschgruppe Selscheid erneut in Richtung Bredde aus. Allerdings handelte es sich dieses Mal um eine automatische Brandmeldeanlage im dortigen Altenzentrum. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete das Dachgeschoss, in dem ein Feuermelder ausgelöst wurde. Dieser wurde lokalisiert und das Umfeld, ohne Feststellung, kontrolliert. Die automatische Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und an den Haustechniker übergeben.

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