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Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. (PSL) Viele Menschen setzen sich täglich dafür ein, dass auch während der vielen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie das tägliche Leben weiter funktioniert. Angefangen bei den Mitarbeitenden in den Geschäften über Pflegekräfte bis hin zu Polizei, Ordnungsamt oder Feuerwehr.

In unzähligen Bereichen stehen Menschen unter enorm hoher Belastung. Vor allem in den Krankenhäusern nimmt der Druck zu.

Auf der anderen Seite stehen viele Menschen, die sich in angeordneter oder freiwilliger häuslicher Quarantäne kaum selbst versorgen können. Unzählige (ehrenamtliche) Helfer engagieren sich derzeit in Lüdenscheid dafür, dass diese betreut und versorgt werden.

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Um in dieser herausfordernden Situation den Fokus auf die betroffenen Menschen zu lenken, rufen die christlichen Kirchen und Gemeinden in Lüdenscheid sowie die Stadt Lüdenscheid zu einem Moment des Innehaltens auf. Jeden Freitag in den kommenden Wochen sollen um 19 Uhr die Kirchenglocken in Lüdenscheid ertönen. Gleichzeitig sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, eine Kerze in ihre Fenster zu stellen. So sind die Menschen verbunden, auch wenn sie nicht beieinander sein können. Wer möchte, kann in diesem Moment auch ein Gebet für die Betroffenen sprechen. Der entsprechende Text findet sich auf den Webseiten der Kirchengemeinden sowie auf der städtischen Homepage.

Mit der Aktion wollen die Beteiligten auch die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen bürgerschaftlichen Initiativen richten, die sich derzeit für Bedürftige stark machen.

Es wird um Spenden gebeten, zum Beispiel für die Hilfsinitiative „ALLES. UND BUTTER.“, die schnelle Einkauf-Truppe des CVJM, „Wir organisieren Ihren Einkauf!“ von der Caritas sowie für die Teams des DRK Brügge und der Arche Lüdenscheid, die ehrenamtliche Hilfe vermitteln. Informationen zu den einzelnen Initiativen finden sich auf der städtischen Webseite zum Thema Coronavirus.

Gegen 20 Uhr ruft auch die muslimische DITIB-Gemeinde mit ihrem Gebetsruf die Gläubigen in der Stadt zum Gedenken und Zusammenhalt in dieser Zeit auf. Das Gebet der Muslime wird ebenfalls auf der städtischen Webseite veröffentlicht.

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