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Ein Foto aus der Produktion. Zu sehen sind: Kristina Nadj (Hermia), Lucia Schulz (Helena), Martin Wißner (Lysander). Foto: Klaus Lefebvre.

Hagen. Die erste Premiere des Theaters Hagen im neuen Jahr findet am 11. Januar (19.30 Uhr, Großes Haus) statt. Auf dem Programm steht ein Klassiker der Schauspielliteratur: William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“.

In diesem weltbekannten Stück ist die Liebe aus den Fugen geraten, denn schon von Beginn an ist die Konstellation im Ungleichgewicht: Hermia und Lysander müssen fliehen, um ihre Liebe leben zu können. Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia. Der Elfenkönig Oberon und sein Gehilfe Puck wollen Ordnung in das Quartett der Liebenden bringen und manipulieren mit einem Zauber die Gefühle von Lysander und Demetrius. Doch nicht nur für die verzauberten Männer, sondern auch für die Frauen lösen sich innerhalb kurzer Zeit alle Fixpunkte auf. Für Hermia bricht eine Welt zusammen, als sie den geliebten Lysander verloren glaubt. Und auch Helena, die sich über Demetrius plötzlich entflammte Liebe freuen könnte, kann sich sein Verhalten nur als ein grausames Spiel erklären …

420 Jahre alt und so aktuell wie nie

Der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare, über 420 Jahre alt und doch so aktuell wie nie, bringt das mit spitzem Geist treffend auf den Punkt. Dabei lenkt die effektsichere Verknüpfung von lyrisch-musikalischen und komisch-turbulenten Szenen von der Doppelbödigkeit der Komödie ab.

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Inszenierung von Francis Hüsers

In der Inszenierung von Intendant Francis Hüsers, den an diesem Stück v.a. interessiert, welche Arten von Täuschung, Enttäuschung, Selbsttäuschung und Fremdtäuschung mit der Liebe verbunden sind, und der phantasievollen Ausstattung von Swen Erik Scheuerling (Bühne) und Karina Liutaia (Kostüme), die erstmals am Hagener Theater arbeiten, sowie der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster sind auf der Bühne zu erleben: Christian Bergmann, Robin Bohn, Yasin Boynuince, Julia Goldberg, Ralf Grobel, Kristina Günther, Dan K. Kurland, Alexandra Lowygina, Kristina Nadj, Tillmann Schnieders, Lucia Schulz, Martin Wißner, Junoh Zobel.

Diese Produktion wird vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützt und gehört zudem zu dessen Förderprojekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, das einen kostenlosen Besuch für Schüler*innen im Klassen- oder Kursverband ermöglicht (Kontakt: gruppen@theaterhagen.de) 

Weitere Vorstellungen: 17.1. (19.30 Uhr); 31.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 26.2. (19.30 Uhr); 8.3. (15.00 Uhr); 28.3. (19.30 Uhr); 3.4.2020 (19.30 Uhr)

Die Stunde der Kritik: Freitag, 31.1.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei – Zu Gast: Gerhard Preußer (Nachtkritik, Theater heute)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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