Rund 190 Kilo hat er zu „Bestzeiten“ auf die Waage gebracht und es geschafft, mit Bewegung und Ernährungsumstellung über 50 Kilogramm abzunehmen. Was Markus Schmidt (Name von der Redaktion geändert) aber blieb, war eine große Fettschürze an seiner Bauchregion. Neben ästhetischen Gründen waren es vor allem die Einschränkungen in der Beweglichkeit, die ihn dazu veranlasst haben, sich an PD. Dr. Max Meyer-Marcotty, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie/Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, zu wenden. Vor einigen Tagen war es dann soweit: Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie entfernte die Hautschürze erfolgreich.

Markus Schmidt ist stolz, dass er so viel abgenommen hat. Zurecht. „Irgendwann habe ich mir gesagt, so geht es nicht weiter“, erzählt er. „Also habe ich meine Ernährung auf viel Gemüse und weniger Fleisch umgestellt. Und auch zuckerhaltige Getränke vermeide ich.“ Für jede noch so kleine Besorgung ging er ab sofort zu Fuß. Sein ständiger Begleiter: Ein Rollator, der ihm die Schritte angenehmer machte. „Den werde ich bald nicht mehr brauchen“, erzählt er lächelnd nach der OP.

„Sie ging fast bis zu seinen Knien“

„Nach einem derart massiven Gewichtsverlust ist die Bauchdecke mitunter so stark ausgedehnt, dass es kaum möglich ist, dass sich diese selbständig zurückbildet. Es bleibt eine Fettschürze zurück“, erklärt Dr. Meyer-Marcotty. „Diese war bei Herrn Schmidt besonders stark ausgeprägt – sie ging fast bis zu seinen Knien und hatte ein ordentliches Gewicht, was ihn natürlich in seiner Beweglichkeit und im Alltag extrem einschränkte. Auch gesundheitliche Risiken, wie beispielsweise Ekzeme und Abszesse, die sehr schmerzhaft und chronisch werden können, machten die Entfernung der Fettschürze dringend notwendig“, so der Klinikdirektor. Nach umfassenden Beratungsgesprächen und Voruntersuchungen entfernte Dr. Meyer-Marcotty mit seinem erfahrenen Team in einer dreistündigen OP die knapp 17 Kilo schwere Fettschürze, die Markus Schmidt lange Zeit mit sich herumtrug. „Die operative Entfernung eines so großen und schweren Hautlappens war eine komplexe Aufgabe. Für solche Herausforderungen sind wir hier in Lüdenscheid durch ein kompetentes und erfahrenes Team aber bestens aufgestellt“, berichtet Dr. Meyer-Marcotty aus der Praxis.

Das endgültige Ergebnis der OP wird erst in etwa drei Monaten sichtbar sein. Doch mit der erfolgreichen Operation beginnt für Markus Schmidt schon jetzt eine neue Lebensphase. „Ich habe mir für die Zukunft fest vorgenommen, weiterhin gesund und ausgewogen zu essen und mich ausreichend zu bewegen“, sagt er. „Vielen Dank an das Team um Dr. Meyer-Marcotty für die gute Beratung und die großartige Behandlung!“

Zum kommunalen Krankenhausverbund Märkische Kliniken GmbH gehören das Klinikum Lüdenscheid und die Stadtklinik Werdohl. In der Kategorie "Gesundheit Aktuell" präsentieren die Märkischen Kliniken in Zusammenarbeit mit dem TACH! regelmäßig spannende Artikel rund um Gesundheitsthemen.

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