Günter Heerich vom Heimatkreis Plettenberg präsentiert das LEADER-Projekt_Copyright Martin Büdenbender
Der Heimatkreis Plettenberg möchte in Zukunft ein Stück digitaler werden und ein zentrales Vereinsarchiv schaffen. Günter Heerich präsentiert stolz den Berg von Dokumenten und Exponaten, die digital aufbereitet werden. Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

Werdohl/Lennetal. Trotz Corona-Pandemie blicke die Region LenneSchiene mit neuen Projekten, motivierten Akteuren und weiteren Fördermöglichkeiten auf ein erfolgreiches Jahr zurück, fasst Regionalmanagerin Katharina Biermann das Jahr 2020 zusammen.

Das Jahr startete mit dem gemeinsamen Ausflug der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) zum LEADER-Projekt „Gemeinschaft erleben – Kultur und mehr“ des Theatervereins Ostentrop durchaus vielversprechend. Doch schon im März forderten „ungewöhnliche Zeiten neue Herausforderungen“. Neue Formen und Wege der Vereinsarbeit wurden auch in der Region LenneSchiene eingeführt. „Wir wurden ein Stück weit digitaler“, so Regionalmanagerin Katharina Biermann. Die Projektarbeit fand hauptsächlich im digitalen Austausch statt. Die Projektbeschlüsse der Frühjahrssitzung wurden ebenso digital gefasst. „Erst im Sommer sahen sich die Mitglieder der LAG, natürlich unter Beachtung der geforderten Hygienemaßnahmen, wieder“, ergänzt die Regionalmanagerin.

Förderprogramm “Kleinprojekte”

Bis zum Herbst ist in der Region viel passiert: 16 neue LEADER-Projektbeschlüsse gibt es an der LenneSchiene, sowie das neue Förderprogramm „Kleinprojekte“. Mit neuen Fördermitteln von Bund und Länder aus dem Topf der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz, kurz GAK, kann die Region Projekte bis zu 20.000 € Gesamtkosten fördern. Insgesamt 12 Projektträger/-innen setzen so bis zum Ende dieses Jahres ihre Ideen für die LEADER-Region um. Unterstützung erhalten die Akteure nach wie vor durch das Regionalmanagement. Aufgrund des Austritts von Kathrin Hartwig im Juli wird Regionalmanagerin Katharina Biermann seit September durch das Büro planinvent aus Münster ergänzt.

Katharina Biermann (links) und Kathrin Hartwig
Katharina Biermann (links) ist seit Juli dieses Jahres alleinige Regionalmanagerin für die LenneSchiene. Kathrin Hartwig wechselte zur Stadt Werdohl. Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

Gute Aussichten für 2021

Rückblickend stellt sich die Entwicklung der Region trotz der neuen Herausforderungen positiv dar. Besonders erfreulich für die LAG ist, dass nicht zuletzt durch die neue Kleinprojekt-Förderung nach wie vor ehrenamtliches Engagement an der LenneSchiene unterstützt werden kann. Daher gibt es zum Ende des Jahres gute Aussichten für 2021: Auch im kommenden Jahr haben die Regionen in NRW wieder die Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel für die Umsetzung von Kleinprojekten zu beantragen.

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