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Die CDU Plettenberg informierte sich beim DRK-Ortsverein. Foto: CDU
Peter Krieger (links) führte auch die Ausrüstung der DRK-Helfer*innen vor. Foto: CDU

Plettenberg. Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Blutspende, Drohnen, Kranken- und Behindertenfahrdienst – dies sind nur einige der Themen, auf die der Plettenberger DRK-Vorsitzende Peter Krieger einging, als er CDU-Bürgermeisterkandidaten Patrick Hansmann, den CDU-Landratskandidaten Marco Voge und die übrigen Vertreter der Plettenberger CDU über die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes in Plettenberg informierte.

Für die CDU-Vertreter zeigte sich einmal mehr, wie wichtig das Ehrenamt ist. Gerade im Bereich der Hilfsorganisationen sind zahlreiche Männer und Frauen tätig, die man (zum Glück) nicht so häufig wahrnimmt. Die aber trotzdem immer und jederzeit parat stehen, wenn ihre Hilfe gefordert ist. Für die CDU ist klar, dass diese wertvolle Arbeit zu unterstützen ist. Egal ob sie vom DRK, der Feuerwehr oder der DLRG geleistet wird.

Nach dem Vortrag über die vielfältigen Aufgaben des heimischen DRK bestand dann noch die Möglichkeit, einige der Fahrzeuge des DRK in Augenschein zu nehmen, bevor Martin Boncek, Rotkreuzarzt und gleichzeitig Obmann der Plettenberger und Herscheider Ärzte, über das Thema Ärztemangel referierte.

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In der folgenden Diskussion ging es darum, Möglichkeiten zu erörtern, wie der Ärztemangel abzuwenden ist. Martin Boncek betonte hierbei jedoch auch, dass es nicht allein um den Mangel an Ärzten gehe. Vielmehr seien auch die anderen Akteure im Gesundheitssektor, wie z. B. Physiotherapeuten und Krankenpflegedienste, zu betrachten. Denn auch hier kann es mittelfristig zu einem Mangel kommen.

Auch wenn Plettenberg nach den reinen Zahlen noch gut mit Ärztinnen und Ärzten bestückt ist, so sei heute doch schon klar, dass sich dies schon bald ändern wird. Eine Arztpraxis wird zum Jahresende schließen. Zahlreiche Ärzte haben ein Alter erreicht, indem auch sie in absehbarer Zeit in den Ruhestand treten werden. Hier will die CDU weiter aktiv werden. Die bereits ergriffenen Maßnahmen reichen noch nicht aus. „Die Frage, wie die ärztliche Versorgung der Plettenbergerinnen und Plettenberger auch in den kommenden Jahren gesichert werden kann, wird eine zentrale Aufgabe der nächsten Zeit sein, die durch eine aktive Zusammenarbeit der Kommunen und des Märkischen Kreises zu lösen sein wird“, erklärte Patrick Hansmann.

Quelle: CDU Plettenberg

Foto: CDU

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