Das Deutsche Rote Kreuz schließt am 30. November seine Testzentren im Märkischen Kreis. Foto: Thomas G./pixabay.com

Märkischer Kreis. Das Deutsche Rote Kreuz im Märkischen Kreis schließt seine Testzentren in Altena, Kierspe, Menden und Meinerzhagen. Der Grund: Die Testungen sind spürbar zurückgegangen.

In einer Pressemitteilung des DRK heißt es dazu: „Nachdem sich seit dem 11. Oktober die Corona-Testverordnung geändert hatte und nur noch minderjährige Personen, Schwangere und Personen, die sich aufgrund ihres Gesundheitsstatus nicht impfen lassen können, einen kostenfreien Test erhalten, sind die Testzahlen deutlich zurück gegangen.“

Zusätzlich, so vermutet Vorstand Pascal Hülle, sei der Trend zu weitreichenden 2G-Regelungen mit dafür verantwortlich, dass die Zahlen an Bürgertestungen zurück gehen. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten das Angebot an den Teststellen in Altena, Kierspe, Menden und Meinerzhagen nur noch sehr eingeschränkt, zum Teil seien die Anmeldungen um 80 Prozent gesunken.

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Aus diesem Grund haben sich die DRK Kreisverbände im Märkischen Kreis dazu entschlossen den Testbetrieb ab dem 30. November einzustellen. „Wenn die Besucherinnen und Besucher unser Angebot nicht mehr nutzen möchten, sind für uns auch wirtschaftliche Aspekte in die Überlegung aufzunehmen. „Wir betreiben unsere Testzentren ausschließlich mit hauptamtlichem Personal. Wir haben bereits die Öffnungszeiten und somit auch die Arbeitszeit reduziert, um einen geordneten Ausstieg zu ermöglichen“, berichtet Pascal Hülle.

Nicht von dieser Entscheidung betroffen sind die Testzentren der DRK Ortsvereine in Lüdenscheid, Halver, Plettenberg, Hemer und Balve. Hier entscheiden die Betreiber selbst über die Schließung.

Das DRK im Märkischen Kreis bleibt aber im Stand-By-Modus. „Wir haben mit dem Märkischen Kreis vereinbart, die Lizenzen ruhend zu stellen, sodass wir, sobald es nötig würde, den Testbetrieb wieder aufnehmen könnten“, erklärt Pascal Hülle. Das DRK möchte sich an dieser Stelle seinem Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Testzentren und den Städten und Gemeinden richten, durch die das DRK tatkräftig unterstützt worden sind.

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