Dr. Kerstin Leitner ist am 6. Juni Gast bei den Lüdenscheider Gesprächen. Foto © Leitner privat

Lüdenscheid. Am Mittwoch, 6. Juni, ist Dr. Kerstin Leitner bei den Lüdenscheider Gesprächen im Kulturhaus zu Gast. Sie spricht ab 18 Uhr zum Thema „Als moderne Nomadin um die Welt – mein Leben bei den Vereinten Nationen“. Die Veranstaltung wird von Dr. Almut Leh (FernUniversität Hagen) moderiert.

___STEADY_PAYWALL___

30 Jahre bei den Vereinten Nationen

30 Jahre arbeitete Kerstin Leitner bei den Vereinten Nationen.  Nachdem 1973 die beiden deutschen Staaten der Weltorganisation beigetreten waren, gehörte sie zu den ersten Deutschen, die in den Dienst der internationalen Organisation eintraten.

1945 in Jena/Thüringen geboren, verbrachte sie einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend in Düsseldorf. Sie studierte Geschichte und Politologie in Frankfurt/M., Freiburg/Br. und in Berlin (West). Sie promovierte 1975 mit einer Arbeit über das post-koloniale Kenia und ging kurz darauf zu UNDP, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, für das sie in Afrika, den arabischen Ländern, China und New York arbeitete.

Über 120 Länder bereist

Kerstin Leitner gibt Einblicke, wie die Vereinten Nationen auf globale Veränderungen in ihrer Entwicklungskooperation reagierten. Im Laufe ihrer Tätigkeit bei der UNDP und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bereiste sie über 120 Länder. Ihre Karriere bei den Vereinten Nationen brachte sie weit über die mittlere Führungsebene hinaus – damals keine Selbstverständlichkeit für Frauen.

Seit ihrer Pensionierung 2005 lehrt sie an der FU Berlin und an der Universität Potsdam zu internationaler Politik, der politischen Lage in China und der Bedeutung der Vereinten Nationen.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von TACH! zu sichern. Bitte mach mit! Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here