Auf dem Bild (von links): Landrat Marco Voge, Digital-Beauftragte Nicole Gadomski, Nadine Paschmann (Projektleiterin GWS), David Bohlen (GWS), Projektleiter Torsten Sauer, Volker Schmidt (Fachbereichsleiter Gesundheit und Soziales), IT-Fachdienstleiter Andreas Lüsebrink und Pflegeberaterin Simone Kuhl Foto: Alexander Bange/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) Der Märkische Kreis setzt bei der Pflegeberatung künftig auch auf digitale Angebote. Im neuen Jahr sollen unter anderem Video- und Chatberatungen möglich sein. Zudem ist ein Pflege-Wiki geplant – ein Online-Lexikon, das wichtige Fragen rund um das Thema Pflege beantwortet.

Die digitale Pflegeberatung im Märkischen Kreis nimmt Fahrt auf. Angefangen von der Pflegeplatzsuche bis hin zur Kommunikation mit den Pflegedienstleistern und Selbsthilfegruppen sollen Angebote und verwaltungsinterne Dokumentationsprozesse schrittweise digitalisiert werden. Für Betroffene bleibt unabhängig davon der direkte Draht zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflegeberatung bestehen. Das hat Landrat Marco Voge bei einem Ortstermin im Kreishaus Altena betont: “Bei einem so sensiblen Thema, wie die Pflege eines Angehörigen, stehen persönliche Gespräche und telefonische Kontakte weiter an erster Stelle.”

Kooperationsprojekt

Die digitale Pflegeberatung ist ein Kooperationsprojekt des Märkischen Kreises, des Kreises Soest, der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung (GWS) im Märkischen Kreis sowie der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen. Ziel ist die Entwicklung und Etablierung einer digital unterstützten und vernetzten Pflegeberatung. “Die Integration von digitalen, fachbereichsübergreifenden Verwaltungsprozessen ist ein weiteres Puzzleteil im Zuge der Digitalisierung unserer Kreisverwaltung”, sagt Landrat Marco Voge. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Höhe von 360.000 Euro.

Technische Voraussetzungen geschaffen

Seit der Förderzusage im September hat der Märkische Kreis bereits wichtige Schritte hin zur digitalen Beratung von pflegenden Angehörigen eingeleitet. In enger Abstimmung mit dem Team der Pflegeberatung sowie der Informationstechnik des Kreises Soest sind die technischen Voraussetzungen geschaffen und inhaltliche Schwerpunkte – wie zum Beispiel Video- und Chatberatungen – festgelegt worden. “Im Verlauf des kommenden Jahres werden wir darüber hinaus verstärkt an der gemeinsamen Einbindung von Krankenhäusern und Pflegedienstleistern im Kreisgebiet arbeiten. Ganz im Sinne einer sektorenübergreifenden, digitalen Kommunikation”, berichten Projektleiter Torsten Sauer und IT-Fachdienstleiter Andreas Lüsebrink vom Kreis.

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