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Bürgermeister Michael Brosch (rechts) eröffnete am Sonntag die Ausstellung des Fotovereins Halver. Foto: Wolfgang Teipel

Halver. Walter Panne hat lange experimentiert. Jetzt sind seine Fotos von Wassertropfen perfekt. Bizarre Skulpturen, die an Regenschirme, Pilze oder andere Gegenstände erinnern. Seit Sonntag sind seine Fotos und die Bilder 20 weiterer Mitglieder des Fotovereins Halver im Regionalmuseum Villa Wippermann zu sehen.

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Doe Fotos von Walter Pannes Wassertropfen sind einfach faszinierend. Foto: Walter Panne

„Unsere Art“ nennen die Frauen und Männer, die aus Halver und Umgebung komme, ihre Ausstellung. Bürgermeister Michael Brosch verglich die Schau mit einem gelungenen Party-Buffet. „Da bringt auch jeder mit, was er am besten zubereiten kann“, sagte der Rathaus-Chef. Und so ist es. Zwanzig Fotografeninnen und Fotografen präsentieren auf zwei Etagen in der Villa Wipper ihre Highlights – 180 Fotos auf rund 120 Metern Ausstellungsfläche.

Den Besucher erwartet ein lebendiges Nebeneinander von Werken aus unterschiedlichen Bereichen der Fotografie: Naturfotos werden neben technisch höchst anspruchsvollen Tropfen-Fotos zu sehen sein, Architekturfotos kontrastieren mit Landschaftsbildern, am Computer verfremdete Arbeiten sind neben experimentellen Aufnahmen zu sehen, Reisefotos hängen neben Portraits und Arbeiten aus der Street-Fotografie. „Wir sehen die Welt und das Leben auf unsere Art und präsentieren diese Sicht auf unsere Art dem Betrachter“, meint Uta Gronau als eine der Organisatorinnen zum Anliegen der Ausstellung.



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Die 20 Fotografinnen und Fotografen haben die Ausstellung “Unsere Art” zusammgestellt. Foto: Wolfgang Teipel

Im Foyer des Museums werden außerdem die drei höchstprämierten Arbeiten aus einem Wettbewerb mit dem Thema „Froschperspektive“ ausgestellt. Auf einem großen Bildschirm läuft zusätzlich eine Fotoschau, die man auf bereitgestellten Sitzgelegenheiten in Ruhe genießen kann. Ein wenig Zeit sollte man schon mitbringen. „Es sind 300 Fotos mit einer Laufzeit von einer Stunde zu sehen“, verriet Helmut Willnat, einer der Aussteller.

Vorsitzender Rainer Herberg begrüßte die Gäste der Ausstellungseröffnung. Foto: Wolfgang Teipel

Für Bürgermeister Michael Brosch ist der Fotoverein ein hervorragendes Beispiel interkommunaler Kulturarbeit. Die 25 Mitglieder stammen aus Breckerfeld, Halver, Kierspe, Lüdenscheid, Radevormwald und Schalksmühle. Der Verein hat mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der Kultur in der Region „Oben an der Volme“ und darüber hinaus entwickelt.

Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 11-13 Uhr geöffnet und jeweils dienstags bis donnerstags von 15-18 Uhr. Der Museumseintritt beträgt zwei Euro.

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