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Hagen. “Nachhaltigkeit in der Entwicklung und Pflege unserer Heimat Hagen” – unter diesem Thema vergibt die Stadt Hagen zum zweiten Mal den Heimatpreis des Landes NRW, um herausragendes ehrenamtliches Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele auszuzeichnen.

Wie die Stadt mitteilt, steckt dahinter der Gedanke, dass ohne das Fundament eines starken bürgerschaftlichen Engagements die Stadtgesellschaft nicht funktionieren könnte. Gefragt sind in diesem Jahr Initiativen oder Aktivitäten, die nachhaltig – also über einen längeren Zeitraum – das Heimatgefühl in Hagen stärken. Das kann in den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens der Stadt stattfinden, wie zum Beispiel im Sport, in der Kultur, in der Pflege heimischer Traditionen, im sozialen Miteinander, im Stadtteil oder in der Nachbarschaft.

Das Gesamtvolumen beträgt 15.000 Euro

Auch Vorschläge, die sich auf ein Engagement während der Corona-Pandemie beziehen, werden gerne berücksichtigt. Ausgelobt werden drei Preise mit einem Gesamtvolumen von 15.000 Euro. Das Geld ist für die weitere Arbeit der Preisträger vorgesehen. Die Stadt Hagen bittet nun darum, Vorschläge abzugeben, welche Organisationen, Unternehmen oder Personen sich im besonderen Maße und nachhaltig um die Entwicklung sowie Pflege ihrer Heimat verdient machen. Das Thema ist bewusst offen gehalten worden, um vielfältige Aktivitäten rund um das bürgerschaftliche Engagement in der ganzen Stadt berücksichtigen zu können. Es ist möglich, sich selbst oder Dritte vorzuschlagen. Institutionen oder Personen müssen auch nicht vor Ort angesiedelt sein. Der Heimatpreis ist jedoch ausschließlich für besonderes Engagement und positive Praxisbeispiele in Hagen zu vergeben.



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23 Vorschläge im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr konnte sich die Hagener Jury – der Mitglieder der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen, der Freiwilligenzentrale, der Stadtverwaltung und der Stadtheimatpfleger angehören – über 23 Vorschläge freuen, von denen dann mehrere Vereine mit dem begehrten Heimatpreis ausgezeichnet wurden. Zu den Gewinnern zählten der Hagener Geschichtsverein, das Stadtteilforum Eppenhausen sowie die Brauchtumsvereine Loßröcke Boele und Heidefreunde Boelerheide. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit dem Heimatpreis zunächst befristet für die Jahre 2019 bis 2022 besonderes bürgerschaftliches Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele zur Stärkung des Heimatgefühls in Städten und Gemeinden.

Auf Beschluss des Rates beteiligt sich auch die Stadt Hagen an der Verleihung des Heimat-Preises NRW. Damit rücken die Landesregierung als Preisstifterin und die Stadt Hagen als kommunaler Partner herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort in der eigenen Stadt über das Thema Heimat zu diskutieren. Darüber hinaus werden bei einer zentralen Veranstaltung auf Landesebene unter allen lokalen Preisträgern einige Geehrte noch einmal besonders ausgezeichnet.

Vorschläge bis 30. September

Vorschläge für den Heimatpreis 2020 können spätestens bis 30. September formlos an Peter Mook, Stadtkanzlei der Stadt Hagen, Rathausstraße 11, oder per E-Mail an peter.mook@stadt-hagen.de geschickt werden. Die Vorschläge sollten den Namen und die Anschrift der vorgeschlagenen Institution oder Person sowie eine ausführliche Begründung für eine Preisverleihung beinhalten. Weitere Informationen zum Heimatpreis gibt es unter Telefon 02331/207-2940.

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